Home
  Präventionsmedizin
  Gynäkologie
  Verhütung
  Kinderwunsch
  Schwangerschaft & Geburt
  Fett weg Spritze
  Sexualität
  Alternative Heilverfahren
  Reisemedizin
  Anti-Aging
Wellness
  Entspannung
Fitness
  Erste Schritte
  Aqua-Fitness
  Sauna
  Tae Bo
Tai Chi
  Walking
  Yoga
  Ernährung
  Beauty
  Körperpflege
  Forum
  Krankheiten
  Suche Frauenarzt

Chinesische Kampfkunst mit heilsamer und entspannender Wirkung

Tai Chi („große Energie“) oder auch „Schattenboxen“ steht für innere Stille, Bewegung, Atmung, Entspannung und Meditation. Ursprünglich war es eine chinesische Kampfkunst zur Selbstverteidigung, später praktizierte man es vorwiegend aus meditativen und heilwirksamen Gründen.Heute steht besonders in den westlichen Ländern der Gesundheitsaspekt im Vordergrund. Es ist ein besonderes, feines und graziles Bewegungstraining, das eine Muskelentspannung und eine bessere Beweglichkeit der Gelenke herbeiführt.

Nach Auffassung derjenigen, die Tai Chi kennen und ausüben, kommen die Bewegungen nicht durch Muskelimpulse, sondern durch die Lebensenergie (Qi, Chi) zustande, die in den Leitbahnen jedes menschlichen Körpers fließt – den Meridianen. Demnach lässt sich die Lebensenergie durch jede Art äußerer Muskelbewegung lenken – und vor allem durch die richtige Atmung.

Beim Fluss der Lebensenergie spielt die Atmung eine wesentliche Rolle. Mit Tai Chi wird die Atemkapazität pro Atemzug erhöht und die Anzahl der Atemzüge pro Minute, Stunde und Tag gesenkt. Der Mensch ist im Schnitt in der Lage, eine halbe Minute den Atem anzuhalten; geschulte und trainierte Menschen schaffen es auf fünf bis sechs Minuten. Wer tiefer und langsamer einatmet, atmet auch tiefer aus. Das hat positive Wirkungen auf den Kreislauf und verbessert die Sauerstoffversorgung des Körpers. Verspannte Muskelgruppen, die mit der Atmung direkt oder indirekt verbunden sind, sind mit einer zunehmend bewussten und tiefen Atmung besser fühlbar, steuerbar und einsetzbar.

Der Tai Chi-Gedanke ist eng verbunden mit dem Prinzip der Gegensätze Yin und Yang und deren Gleichgewicht. Ist es gestört, kann es zu Erkrankungen des Organismus kommen. Tai Chi löst Blockaden und stellt die Harmonie im Organismus wieder her. Es erweist sich vor allem für diejenigen Menschen als nützlich, die unter Stress leiden und sich im Alltag nur wenig bewegen.

Tai Chi ist wie Meditation mit Bewegungen. Die Übungen sind einfach und problemlos auszuführen. Die Bewegungen sind langsam und harmonisch; die sanften Bewegungsmuster tun dem Geist gut und nützen der Konzentration. Unterschiedliche, aneinander gehängte Bewegungsmuster heißen „Form“. Eine solche Form kann einige Minuten oder auch länger dauern. Die Peking-Form zum Beispiel besteht aus 24 aneinandergereihten Bildern/Bewegungsmustern. Auch sehr lange Formen gibt es mit über 100 Bildern.

Empfehlenswert ist die Anleitung durch einen Meister im Tai Chi, damit die Bewegungen richtig durchgeführt werden.

Tai Chi bewirkt nicht nur das Lösen von Verspannungen in der Muskulatur, es zeitigt auch eine Verbesserung der Haltung und Körperwahrnehmung.







Copyright © 1998 - 2009 VitaMe GmbH and their respective owners - All Rights Reserved. - Kontakt | Impressum
Frauenarzt-Index Deutschland: A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z