Home
  Gynäkologie
Verhütung
  Weiblicher Zyklus
Verhütungsmittel
  Chemische Verhütung
  Diaphragma
Frauenkondom
  Hormonpflaster
  Hormonspritze
  Hormonstäbchen
  Kalendermethode
  NFP - Kombinationstechnik
  Kondom
  Pille
  Schleimstruktur
  Spirale
  Temperaturmethode
  Tubensterilisation
  Vaginalring
  Vasektomie
  Verhütungscomputer
  Pillenübersicht
  Pearl Index
  Kinderwunsch
  Schwangerschaft & Geburt
  Sexualität
  Alternative Heilverfahren
  Präventionsmedizin
  Reisemedizin
  Anti-Aging
  Wellness
  Ernährung
  Beauty
  Körperpflege
  Forum
  Krankheiten
  Suche Frauenarzt

Das Kondom für die Frau

Das Kondom für die Frau ist in Europa seit 1992 auf dem Markt und bietet neben der Schwangerschaftsverhütung auch einen breiten Schutz vor Infektionskrankheiten, die durch Geschlechtsverkehr übertragen werden können.

Ein Frauenkondom ist etwa 17 cm lang und hat an beiden Enden je einen flexiblen Ring. Der kleinere Ring am geschlossenen Ende dient dazu, das Kondom in die Vagina einzuführen. Er gleitet dann von selber an die richtige Stelle hinter dem Schambein und fixiert seinen Sitz vor dem Gebärmuttereingang selbstständig. Der größere, weiche Ring am offenen Ende bleibt außerhalb der Vagina und bedeckt beim Geschlechtsverkehr den Bereich um die Scheidenöffnung (Vulva), also auch die äußeren Schamlippen der Frau.

Das Kondom kann bis zu zehn Stunden vor dem Geschlechtsverkehr eingeführt werden, ist beim Tragen nicht zu spüren und bietet dadurch einen recht großen Raum für Spontanität und Flexibilität. Es kann, muss aber nicht, direkt nach dem Geschlechtsverkehr entfernt werden. Zum Entfernen wird der äußere Ring zusammengedrückt, das Kondom dann in sich verdreht und vorsichtig aus der Vagina herausgezogen.

Das Kondom für Frauen besteht aus Polyurethan, ist damit stabiler als ein Kondom für Männer und verursacht keine allergischen Reaktionen. Darüber hinaus ist Polyurethan im Gegensatz zu Latex – das bei Kondomen für Männer meist verwendet wird – völlig geruchlos und kann Wärme leiten, sorgt also für einen relativ gefühlsechten Geschlechtsverkehr. Das Material ist mit einem Gleitmittel auf Silikon-Basis vorbehandelt, es kann jedoch auch mit zusätzlichen öl- oder wasserhaltigen bzw. spermiziden Gleitmitteln verwendet werden. Das Frauenkondom sollte jedoch nicht parallel mit einem Kondom für Männer verwendet werden, weil durch Reibung der beiden Materialien Risse entstehen können.

Der Pearl-Index des Frauenkondoms liegt mit 5 – 25 etwas höher als der von üblichen Kondomen für Männer. Bei verantwortungsbewusster und korrekter Anwendung nach Anleitung des Herstellers bietet das Kondom für die Frau jedoch neben der recht einfachen und situationsunabhängigen Anwendung einen selbst bestimmbaren Schutz, sowohl vor ungewollter Schwangerschaft, als auch vor Ansteckung mit diversen Krankheiten.


Nutzerbeiträge & Forum

Aktuelle Beiträge
2 blister durchgenommen, angst schwanger!! bitte um hilfe! 02:25 28.07.2010
verhütung mit Implanon 15:05 26.07.2010
Pille durchnehmen - welche Folgen? 14:55 26.07.2010
Valette absetzen - Änderung der Libido? 01:29 22.07.2010
Tage trotz Pilleneinnahme? 01:24 22.07.2010
Alle Themen in:


Neuen Beitrag schreiben / Frage stellen!






Copyright © 1998 - 2009 VitaMe GmbH and their respective owners - All Rights Reserved. - Kontakt | Impressum
Frauenarzt-Index Deutschland: A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z