Opfer sexueller Gewalttaten tragen Folgen mit sich, die Wochen, Monate und Jahre lang anhalten können.
Bekommt ein Opfer keine professionelle fachgerechte Hilfe kann es dazu kommen, das es ein Leben lang unter den Folgen leidet.
Folgen sexueller Gewalt sind:
- Schlaf- und Konzentrationsstörungen
Das Opfer hat Ein- und Durchschlafstörungen, es liegt lange wach und horcht ob jemand (der Täter) kommt. Es wacht in der Nacht oft auf.
- Depressionen
Das Opfer fühlt sich Niedergeschlagen, gedrückt und entmutigt.
- Selbstmordgefährdung
Die Opfer sehen keinen Sinn mehr in ihrem Leben, fühlen sich in ihrem Körper nicht mehr wohl und wollen dem Schrecken ein Ende setzen. Leider sehen sie manchmal keinen anderen Aussweg mehr als zu sterben.
- Angstzustände und Alpträume
Das Opfer hat Angst vor dem Täter. Es hat Angst vor Personen die dem Täter ähnlich sehen.
Das Opfer träumt schlecht. Im Traum wiederholen sich immer wieder Szenen der Tat. In den Träumen spielt häufig der Täter eine Rolle.
- Leistungsstörungen
Das Opfer kann mit den Leistungen z. B. im schulischen Bereich rapide absacken. Es kann aber auch zum Gegenteil führen. Indem sich das Opfer mehr und mehr in Aufgaben reinstürzt, es erlebt ein Leistungshoch.
- Psychosomatische Erkrankungen
- Verlust sozialer Kontakte
Das Opfer zieht sich mehr und mehr zurück. Es ist ganz auf sich konzentiert und möchte mit den Leuten mit denen es früher Kontakt hatte nichts mehr zu tun haben.