HP-Viren werden wegen ihrer klinischen Relevanz in 2 Gruppen eingeteilt.
Low risk Viren und High risk Viren( vorallem Gruppe 16 und 18). Letztere sind bei nahezu allen Cervixcarcinomen nachweisbar. Deshalb stellen sie ein hohes gesundheitliches Risiko dar.
Meist schon in jugendlichen Jahren erfolgt die Übertragung durch Sexualkontakt.Lediglich 2-8 % der Patientinnen entwickeln Zellen mit einem Krebsvorstadium. Dennoch ist es sehr wichtig, gerade diese Risikogruppe in kurzfristigen Abständen zu untersuchen und gegebenfalls zu behandeln, um einen manifesten Krebs nicht auftreten zu lassen.
Ein Screening Test existiert schon, wird aber noch nicht von den gesetzlichen Krankenkassen bezahlt. In den Arzpraxen wird er als "Igelleistung" angeboten. Eine sicher sinnvolle Investition in die eigene Gesundheit.
Möglicherweise kommt im Jahr 2006 ein Impfstoff gegen HP-Viren auf den Markt. Dies könnte die Krebsvorsorgeuntersuchungen nachhaltig verändern.