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Stillen - das Beste für Mutter und Kind

Bereits während der Schwangerschaft baut die werdende Mutter eine sehr emotionale Bindung zu ihrem Baby auf, was sich nach der Geburt natürlich noch weiter verfestigt. Das Stillen des Neugeborenen bietet unheimlich viele Vorteile, sowohl für die Mutter, als auch für das Baby selbst. Der enge Körperkontakt gibt dem Baby ein Gefühl von Geborgenheit und Schutz, es fühlt sich in den Armen der Mutter wohl und geliebt. Laut einer Studie ist die Gefahr der Brustkrebserkrankung bei stillenden Müttern geringer, als bei Frauen, die auf das Stillen verzichtet haben. Natürlich ist die Muttermilch auch sehr gesund und versorgt das Baby mit nötigen Vitaminen und verhilft zu einem schnellen und gesunden Wachstum. Auch der finanzielle Aspekt sollte nicht unberücksichtigt gelassen werden: Babynahrung ist mittlerweile sehr teuer und nicht immer ist es auch sehr gesund für das Baby.

Muttermilch im Vergleich zu Flaschenmilch

Jeder weiß, dass Muttermilch die gesündeste Ernährung für das Baby in den ersten Lebensmonaten ist. In ihr befinden sich viele wichtige Nährstoffe, die das Wachstum und die Entwicklung des Kindes ankurbeln. Der in der Muttermilch enthaltene Wirkstoff Immunglobulin schützt das Kind vor Infektionen und ist zudem auch noch sehr leicht verdaulich. Oftmals ist Flaschenmilch nur schwer verdaulich und das Baby leidet in den ersten Lebenstagen an Blähungen und Bauchkrämpfen. Die Fette in der Muttermilch decken sage und schreibe 50 Prozent des Energiebedarfs des Babys, die ungesättigten Fettsäuren sind für die Entwicklung von Gehirn- und Nervensystem verantwortlich. Kinder, die gestillt werden, haben eine höhere Cholesterinkonzentration im Blut und im späteren Leben zudem weniger mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu kämpfen. Im Gegensatz zur Flaschenmilch enthält Muttermilch mehr Kohlenhydrate, Eiweiße mit essentiellen Aminosäuren und Mineralstoffe. Je gesünder sich eine Mutter ernährt, desto mehr wichtige Vitamine und Spurenelemente enthält ihr Kind mit der Muttermilch.

Die Muttermilch "wächst" mit

Bereits während der Schwangerschaft bildet sich die so genannte Vormilch in den Brüsten der werdenden Mutter. Diese Milch ist besonders zähflüssig und hat eine sehr gelbliche Farbe. In den ersten Lebenstagen ernährt sich das Neugeborene von dieser Vormilch, die auch als “erste Impfung” bezeichnet wird, denn sie gibt dem Baby erste Kraftschübe und sorgt auch für den ersten Stuhlgang. Nach zirka vier Tagen wird die Milch als Übergangsmilch bezeichnet. Diese ist flüssiger und weißer, als die Vormilch und enthält viele lebenswichtige Vitamine und Immunglobulinen. Erst nach zwei Wochen wird das Kind mit der Milch gestillt, die wir als Muttermilch bezeichnen.







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