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Kopf, Ohren, Po und Nägel

 Auch wenn der Kopf des Babys ganz haarlos oder nur spärlich mit Flaum bedeckt ist, muss er hin und wieder gereinigt werden, da sich dort Fett, Schweiß und Schmutz ansammeln. Allerdings genügt anfangs ein Abwaschen mit klarem Wasser und einem weichen Lappen. Erst wenn das Kind einen richtigen Haarschopf hat, bietet sich ein sanftes Babyshampoo an. Die meisten Babyshampoos sind inzwischen augenmild, so dass der Badespaß auch nicht beim Haare waschen aufhört (z.B. Penaten Baby Shampoo).

Ohren saubermachen

Für das Reinigen der Ohren genügt ein sanftes Auswischen der Ohrmuschel, am besten mit der Spitze eines Papiertaschentuchs, die in etwas Babyöl (z.B. Penaten Öl) getränkt wurde. Auf gar keinen Fall mit Wattestäbchen in den Gehörgang des Baby gehen! Die Gefahr, das Trommelfell zu verletzen oder das Ohrenschmalz in den Gehörgang zu schieben, ist zu groß.

Poreinigung und -pflege

Besondere Sorgfalt ist bei der Poreinigung und pflege angebracht. Windeln schließen die Haut luft- und wasserdicht ab, was diesen Bereich besonders anfällig für Entzündungen und Reizungen macht. Auch Mikroorganismen fühlen sich durch das feuchtwarme Klima dort sehr wohl, bietet es doch optimale Bedingungen für die Ausbreitung von Hefepilzinfektionen. Zur Reinigung und zum Entfernen von Cremeresten eignen sich am besten in mildes Mandelöl und Kamille getränkte Pflegetücher (z.B. Pflege- und Feuchtigkeitstücher von Bübchen), die die Haut zugleich reinigen und pflegen. Anschließend tupfen Sie die Hautfalten sorgfältig trocken. Zum Schutz vor Nässe und zur Vorbeugung von Hautreizungen hilft das Auftragen einer Wundschutzcreme. Bei bereits geröteter Haut hilft eine Wundschutzsalbe mit Zink besonders gut (z.B. Weiche Zink Bombast). Auch ein häufiger Windelwechsel schützt vor Wundsein: Nach jedem Stuhlgang, spätestens aber nach drei bis vier Stunden ist eine frische Windel fällig, denn durch längeren Kontakt mit der nassen Windel weicht die Haut auf. Das macht sie wiederum anfälliger für Bakterien, Pilze und Infektionen. Die Verwendung von Babypuder ist für den Körper nicht in jedem Fall sinnvoll. Nur wenn das Baby in den Hautfalten schwitzt, ist der Einsatz von Babypuder (z.B von Penaten) notwendig, um ein Wundreiben zu vermeiden. Wichtig ist es, niemals Creme und Puder gleichzeitig zu verwenden. Beides zusammen bildet unter Umständen Klümpchen, die für die zarte Babyhaut ein wahre Tortur werden können. Ein großes Vergnügen bedeutet es für die Kleinen, ohne Windel an der frischen Luft zu strampeln, eine Wohltat auch für die Haut. Sorgen Sie für eine ausreichend warme Raumtemperatur und gönnen Sie ihrem Baby das befreite Gefühl ohne das lästige Windelpaket. Und weil Babys den direkten Hautkontakt ganz besonders brauchen, kann man diese Zeit dazu hervorragend nutzen. Oder wie wäre es mit einer kleinen Massage? Babys genießen die zärtliche Berührung der Hände. Das sanfte Auf- und Abgleiten über die Haut hat zusätzlich einen beruhigenden Effekt. Damit die Hände besser gleiten und die Babyhaut gepflegt wird, geben Sie ein wenig Pflegeöl (z.B Penaten Baby Pflege und Massage) auf Ihre Hände und erwärmen Sie es durch Aneinanderreiben Ihrer Handflächen.

Nägel schneiden

Auch wenn Hände und Füße anfangs so winzig klein sind, haben manche Babys bereits einen kräftigen Nagelwuchs. Damit sich die Kleinen das Gesicht nicht zerkratzen, ist regelmäßige Nagelpflege notwendig. Für das wöchentliche Schneiden der Finger- und Fußnägel braucht man allerdings ein wenig Geduld. Mit einer extra abgerundeten Babyschere schneidet man die Nägel gerade ab, damit sie nicht einwachsen. Wenn Sie ein sehr aktives Kind haben, probieren Sie es vielleicht einmal während Ihr Baby schläft.

 







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