Die Haut eines Babys ist zart und weich wie ein Pfirsich. Gerade in den ersten Lebensmonaten ist sie ein sehr wichtiges Sinnesorgan, denn durch sie erfühlt das Neugeborene seine Umgebung. Der Hautkontakt zu anderen Menschen, besonders zur Mutter, gibt dem Baby das notwendige Gefühl von Wärme und Geborgenheit. Aber die Schutzmechanismen der Babyhaut sind noch nicht voll entwickelt. Es fehlt die Hornhautschicht, die sie vor äußeren Einflüssen schützt. Auch der Säureschutzmantel hat sich noch nicht aufgebaut, was die Haut des Babys anfällig für Bakterien, Pilze und Viren macht. Besonders der Bereich, der durch die Windel fast luft- und wasserdicht abgeschlossen wird, muss aufmerksam gepflegt werden, sonst kommt es zu Entzündungen. Sorgfältige, aber nicht übertriebene Reinigung ist in diesem Bereich daher besonders wichtig. Im Alter von vier bis zehn Wochen kann es bei Babys zu Hautausschlägen im Gesicht und am Hals kommen, die meistens von allein wieder verschwinden. Diese sogenannte Neugeborenenakne ist aber nur in seltenen Fällen behandlungsbedürftig. Der Grund ist die Umstellung des Hormonhaushaltes von den mütterlichen Hormonen auf den eigenen Hormonhaushalt.