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Medikamente können das ungeborene Kind schwer schädigen

Falls Sie während Ihrer Schwangerschaft wegen Krankheiten oder Unwohlsein ärztlich behandelt worden sind, haben Sie sicher schon bemerkt, dass es nicht ganz einfach ist, die richtige Medikation für eine schwangere Frau zu finden. Viele klassische Arzneimittel können bzw. sollten während der Schwangerschaft nicht eingesetzt werden, weil sie schädlich für das ungeborene Kind sind, oder die Nebenwirkungen sich ungünstig auf die Schwangerschaft auswirken. So kann es z. B. zu Fehlbildungen, Frühgeburten oder Fehlgeburten kommen.

In der 3. bis 10. Woche der Schwangerschaft entwickeln sich die inneren Organe, die in dieser Zeit besonders anfällig für bleibende Schäden durch Medikamente (Embryopathie) sind. Ab der 10. Schwangerschaftswoche können auf ungeeignete Medikamente Abwehrreaktionen des Ungeborenen (Fetopathien) auftreten, die ebenfalls zu bleibenden Schäden oder zu einer Früh- oder Fehlgeburt führen können. Sicher nachgewiesen sind solche so genannten Frucht schädigenden Einflüsse bei der Einnahme von Tetracyclinen (Antibiotika) und Cumarin (Gerinnungshemmer).

Im Fall einer Erkrankung während der Schwangerschaft greifen verantwortungsvolle Ärzte deshalb meist auf bewährte natürliche Medikamente, z. B. pflanzliche Arzneimittel, zurück, um die Selbstheilungskräfte des Patienten zu unterstützen.

Eine besondere Situation ist hierbei die Entbindung. Denn auch wenn während des Geburtsvorgangs eine Medikation – z. B. zur Schmerzlinderung, Stabilisierung des Kreislaufs oder Beruhigung – nur einmal und mit begrenzter zeitlicher Wirkung eingesetzt wird, sind die meisten chemischen Substanzen kontraindiziert. Denn jede von außen zugeführte Medikation wirkt über die Nabelschnur auch direkt auf das Baby und kann u. U. zu Gehirnschädigungen führen.

Es gibt jedoch einige Wirkstoffe aus der Naturheilkunde, die problemlos eingesetzt werden können, da sie den Geburtsvorgang erleichtern und Ihrem Baby nicht schaden. Der Einsatz dieser natürlichen Substanzen sollte jedoch sowohl in der Auswahl des Mittels als auch in der Dosierung stets individuell und der Situation angemessen erfolgen, d. h. nur nach Rücksprache mit einem Arzt eingenommen werden. Selbst wenn Sie während der Vorbereitung Ihrer Entbindung von „natürlichen Wundermitteln“ oder „unbedenklich anwendbaren Wirkstoffen“ hören oder lesen – vor allem in der Homöopathie und in der Naturheilkunde bestimmt Ihr individueller Hintergrund den Erfolg bzw. Misserfolg dieser Mittel entscheidend.

Im Idealfall suchen Sie schon vor der Entbindung fachkundigen Rat, denn die Auswahl der richtigen Mittel bedingt eine genaue Anamnese und Diagnose durch ausgebildete Fachleute.

Homöopathische Mittel haben sich mittlerweile nicht nur in der Schmerzbekämpfung bewährt, sondern eignen sich auch zur Beruhigung und um Ängste abzubauen und sind somit eine hilfreiche Alternative zu klassischen Medikamenten.







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