Home
  Präventionsmedizin
  Gynäkologie
  Verhütung
  Kinderwunsch
Schwangerschaft & Geburt
  Anzeichen
  Dauer & Verlauf
  Sex in der Schwangerschaft
  Pränataluntersuchungen
  Ernährung
  Medikamente
  Risikoschwangerschaft
  Schwangerschafts-Diabetes
  Extrauteringravidität
  Mutterschutz
  Beschäftigungsverbot
  Vorbereitungen
Die Geburt
  Geburtsorte
Geburtsarten
  Sturzgeburt
  Fehlgeburt
  Frühgeburt
  Totgeburt
  Nach der Geburt
  Elterngeld
  Elternzeit
  Infektionen
  Männer und Schwangerschaft
  Fett weg Spritze
  Sexualität
  Alternative Heilverfahren
  Reisemedizin
  Anti-Aging
  Wellness
  Ernährung
  Beauty
  Körperpflege
  Forum
  Krankheiten
  Suche Frauenarzt

Primärer und sekundärer Kaiserschnitt

Beim Kaiserschnitt (auch: Sectio caesare) wird der Säugling auf operativem Wege, durch einen Schnitt an der Bauchunterseite, aus dem Bauch der Mutter und auf die Welt geholt.

In den letzten Jahren wird der Kaiserschnitt immer häufiger auf Wunsch der Mutter durchgeführt und nicht wie früher hauptsächlich aus medizinischen Gründen.

Generell unterscheidet man zwischen einem primären Kaiserschnitt und einem sekundären Kaiserschnitt. Dies hängt davon ab, ob der Kaiserschnitt bereits vor der Geburt geplant wurde, oder erst während der Geburt aus medizinischen Gründen auf einen Kaiserschnitt umgestellt werden muss.

Welche Betäubung erhält man bei einem Kaiserschnitts?

Für den Kaiserschnitt kommen generell zwei Anästhesieverfahren in Betracht:

- rückenmarknahe Regionalanästhesie (Periduralanästhesie bzw. Spinalanästhesie)

- Allgemeinanästhesie (Narkose)

Die Wahl des Anästhesieverfahrens hängt insbesondere auch von der Planbarkeit des Kaiserschnitts und der psychischen Belastbarkeit der Patientin ab. Bestimmte Vorerkrankungen der Patientin können eine Regionalanästhesie verbieten (z. B. Herzerkrankungen, Gerinnungstörungen, Wirbelsäulendeformationen).

Ist der Kaiserschnitt geplant, so erfolgt in den meisten Fällen eine Spinalanästhesie oder Periduralanästhesie; letztere insbesondere, wenn zur geburtshilflichen Schmerztherapie bereits ein Periduralkatheter gelegt worden ist. In diesem Fall kann der Vater in der Regel mit in den Operationssaal; die Mutter kann ihr Kind unmittelbar nach der Entbindung sehen und evtl. sogar kurz in die Arme nehmen.

Fällt die Entscheidung für einen Kaiserschnitt dagegen extrem kurzfristig (Notfall), etwa in Folge auftretender Komplikationen bei der natürlichen Geburt, so muss fast immer eine Narkose durchgeführt werden. Grund sind die etwa 15-30 Minuten Vorlaufzeit, die bei der Durchführung einer Regionalanästhesie erforderlich sind.

Was ist ein "sanfter" Kaiserschnitt?

Durch moderne und schonende Operationsverfahren kann die Liegezeit im Krankenhaus erheblich reduziert werden. So wird bei zum Beispiel bei der 'Misgav-Ladach-Methode' das Schneiden der Muskulatur stark reduziert und statt dessen die Bauchdecke und die Gebärmutter durch Dehnen des Gewebes so weit geöffnet, dass der Säugling entnommen werden kann.

Es hat sich gezeigt, dass die so entstandene Operationswunde deutlich schneller und komplikationsärmer heilt.

Die Methode des "sanften" Kaiserschnitts kann nur beim ersten Kaiserschnitt angewandt werden.







Copyright © 1998 - 2009 VitaMe GmbH and their respective owners - All Rights Reserved. - Kontakt | Impressum
Frauenarzt-Index Deutschland: A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z