Um möglichst früh eine Schwangerschaft abzuklären, wird häufig das Vorhandensein des schwangerschaftserhaltenden Hormons HCG im Körper geprüft. Hierzu kommen sowohl Urin- als auch Bluttests in Frage.
Erst in der sechsten Schwangerschaftswoche kann ein Embryo mittels einer Ultraschalluntersuchung nachgewiesen werden.
Der häusliche Urin- oder Stäbchentest ist eine der häufigsten angewandten Methoden für einen Schwangerschaftsnachweis. Die Teststreifen sind in Apotheken und Drogerien erhältlich.
Der Urintest führt frühestens 14 Tage nach der Befruchtung der Eizelle bzw. zwei Tage nach dem Ausbleiben der Regel zu einem einigermaßen sicheren Ergebnis. Trotzdem sollte daraufhin bei einem Arzt ein weiterer Test gemacht werden, um ganz sicher sein zu können.
Bei einer erwarteten Schwangerschaft und negativem Urintest kann es sein, dass noch nicht ausreichend HCG gebildet wurde, weshalb der Test später noch einmal wiederholt werden oder ein Test mittels Blutentnahme angewandt werden sollte.
Oft wird empfohlen den Morgenurin (direkt nach dem Aufstehen) für den Test zu nutzen, da dieser das Hormon HCG in erhöhter Konzentration enthält, und es somit leichter bzw. früher nachweisbar macht.
Verlauf des Urintests
Zunächst wird ein Teststäbchen in den Urin gehalten. Verfärbt sich der Streifen im dazugehörigen Fenster, wird ein Pluszeichen oder ein zweiter Streifen sichtbar (je nach Hersteller), liegt höchstwahrscheinlich eine Schwangerschaft vor.
Insbesondere in den ersten sechs Wochen der Schwangerschaft kann die Hormonkonzentration im Urin unter der Nachweisgrenze des Urintests sein, so dass hier ein falsches negatives Testergebnis vorliegen kann.
Durch eine Blutentnahme kann schon ca. 9 Tage nach erfolgter Empfängnis das HCG in ausreichender Menge im Blutserum festgestellt werden. Dies wiederum bedeutet, dass bereits vor der vermutlich ausbleibenden Priode eine Schwangerschaft nachgewiesen werden kann.
Durch eine Ultraschalluntersuchung kann eine Schwangerschaft ungefähr ab der sechsten Schwangerschaftswoche festgestellt werden. Dabei ist meist nur die Einnistung des Embryos in die Gebärmutter sichtbar (Anhäufung von Gewebe an einer bestimmten Stelle). Später erst ist der Fetus selbst zu sehen.