Home
  Präventionsmedizin
  Gynäkologie
  Verhütung
  Kinderwunsch
  Schwangerschaft & Geburt
  Fett weg Spritze
  Sexualität
  Alternative Heilverfahren
  Reisemedizin
  Anti-Aging
  Wellness
  Ernährung
  Beauty
  Körperpflege
  Forum
Krankheiten
  ADS / ADHS
  Aicardi - Syndrom
  AIDS
  Asthma
  Einnässen
  Blaseninfektion
  Chlamydien
  Cholera
  Darmverschluss
  Dellwarzen
  Diabetes
  Diphterie
  Dreitagefieber
  Feigwarzen
  Filzläuse
  FSME
  Gelbfieber
  Tripper
  Grippe
  Gürtelrose
  Hepatitis
  Herpes genitalis
  Herpes
  Infantile Zerebralparese (ICP)
  Japanische Enzephalitis
  Keuchhusten
  Kinderlähmung
  Kretinismus
  Krätze
  Malaria
  Mandelentzündung
  Masern
  Meningitis
  Meningokokken
  Mumps
  Neugeborenen-Gelbsucht
  Neurodermitis
  Ohrenschmerzen
  Pneumokokken
  Pfeiffersches Drüsenfieber
  Retinopathie
  Ringelröteln
  Ruhr
  Röteln
  Scharlach
Scheidenpilz
  Schweinegrippe
  Syphilis
  Tollwut
  Trichomoniasis
  Tuberkulose
  Typhus
  Windpocken
  Tetanus
  Suche Frauenarzt

Scheidenpilz

Die Entzündung der äußeren Geschlechtsorgane und der Scheide wird durch Pilze des Erregers Candida Albicans hervorgerufen. Meistens sind geschlechtsreife Frauen davon betroffen. Drei Viertel aller Frauen bekommen einmal im Leben eine Vaginalmykose. Normalerweise werden die Erreger vom milchsäurebkaterienhaltigen Scheidenmileu abgewehrt; es gibt allerdings Faktoren, die dieses Mileu stören können. Dazu gehören Immunschwächen, das Abtöten des lebenden Mileus durch Antibiotika, Diabetes Mellitus, Änderungen des Hormonhaushaltes, das Verwenden von Intimsprays oder auch Stress. Die Pilze können allerdings auch durch Geschlechtsverkehr mit Infizierten, durch einen Schwimmbadbesuch, falsches Abwischen nach dem Stuhlgang und zu eng anliegende Kleidung eingenistet werden.

Symptome
Am schlimmsten ist wohl der quälende Juckreiz, verbunden mit einem Brennen und weißem Ausfluss. Die betroffenen Stellen können auch Rötungen und Schwellungen aufweisen. Begleitend dazu kann die Frau auch Schmerzen beim Wasserlassen, sowie beim Geschlechtsverkehr haben.

Therapie
Die Therapie ist in der Regel ziemlich unkompliziert. Nachdem der Pilz bei dem Gynäkologen festgestellt wurde, bekommt die Patientin eine Kombination aus Vaginalcreme und -zäpfchen. Die Creme wird zweimal Täglich in die Scheide eingeführt und äußerlich einmassiert. Die Vaginaltablette wird einmal täglich abends eingeführt, bestenfalls vor dem Schlafengehen. Allerdings sollte dies nicht während der Menstruation geschehen, da sonst der Wirkstoff ausgespült wird. Auch wenn die Beschwerden rasch abklingen, muss diese Therapie bis zum Ende fortgesetzt werden. Es empfiehlt sich, täglich die Unterwäsche, sowie Handtücher und Waschlappen zu wechseln. Der Partner muss mitbehandelt werden, um eine Ping-Pong-Reaktion zu vermeiden.

Prophylaxe
Eine Infektion mit Candida Albicans kann am besten verhindert werden, wenn man einige grundlegende Dinge beachtet. Zum Beispiel ist die richtige Hygiene nach dem Stuhlgang sehr wichtig; ein falsches Abwischen begünstigt die Infektion sehr. Begleitend dazu ist es wichtig, das Scheidenmileu stets zu pflegen, damit die Eindringlinge schwer eine Chance haben. Dies geschieht mit passenden Intimwaschmitteln und so wenig wie möglich Antibiotika. Bestenfalls trägt man Baumwollunterwäsche, da gerade Synthetik eine optimale Nährquelle bietet. Im Schwimmbad sollte darauf geachtet werden, dass man nasse Badesachen ständig wechselt, in der Sauna ist zum Unterlegen ein Handtuch zu verwenden. Beim Geschlechtsverkehr muss ein Kondom verwendet werden, vor allem bei neuen Sexualpartnern.







Copyright © 1998 - 2009 VitaMe GmbH and their respective owners - All Rights Reserved. - Kontakt | Impressum
Frauenarzt-Index Deutschland: A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z