Die Krankheit wird durch ein Bakterium, die Pneumokokken verursacht. Diese greifen verschiedenen Teile des Körpers an. Wenn die Bakterien in die Lunge eindringen, verursachen sie die am weitesten verbreitete Form der ambulant erworbenen bakteriellen Pneumonie, wenn Bakterien in den Blutkreislauf eindringen, verursachen sie Bakteriämie und zudem können sie Meningitis verursachen. Pneumokokken können auch zu Otitis media (Mittelohrentzündung) und Sinusitis führen.
Symptome
Die Symptome sind je nach Erkrankung unterschiedlich, die Krankheit ist von Mensch zu Mensch durch Tröpfchen-Infektion übertragbar.
Erreger
Die Pneumokokken-Erkrankung wird durch Streptococcus pneumoniae, ein Bakterium verursacht. There are more than 90 subtypes. Derzeit gibt es mehr als 90 bekannte Pneumokokken-Typen, die zehn häufigsten Arten machen rund 62 Prozent der invasiven Erkrankungen weltweit aus. Die meisten Subtypen können Krankheiten verursachen.
Therapie
Die Pneumokokken-Erkrankung ist in erster Linie mit Penicillin behandelt. In den letzten Jahren, wurden einige Pneumokokken-Stämme resistent gegen eines oder mehrere der am häufigsten verwendeten Antibiotika. Diese Resistenz macht die Behandlung schwierig und kann zu längeren Krankenhausaufenthalten und alternativen Therapien führen.
Prophylaxe
Es wird eine Pneumokokken-Impfung empfohlen, allerdings nicht für alle Bevölkerungsgruppen: Alle Erwachsenen im Alter von 65 Jahren sollten einmalig einen Pneumokokken-Polysaccharid-Impfstoff (PPV) bekommen. Menschen mit hohem Risiko einer Pneumokokken-Infektion sollte auch diesen Impfstoff bekommen. Dazu gehören Menschen mit einer schweren Herz-oder Nierenerkrankung. Die Pneumokokken-Impfung gilt als sicher. Auch während der Schwangerschaft ist das Risiko für das ungeborene Kind gering. Eine besondere Risikogruppe stellen ebenso Personen mit einem geschwächten Immunsystem (etwa durch Krebs oder HIV-Infektion) dar und Personen mit chronischen Erkrankungen wie Diabetes, Herz-, Nieren-oder Lebererkrankungen.