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Meningokokken Infektionen

Meningokokken (Neisseria meningitidis) sind Bakterien, die eine Hirnhautentzündung, eine sogenannte Meningitis, auslösen können. Sie kommen beim Menschen im Nasen-Rachen-Raum vor und werden durch Tröpfcheninfektion übertragen, durch Niesen, Husten oder Sprechen beispielsweise. besiedeln. Sie können schwere Krankheiten wie die Meningitis auslösen.

Symptome
Die Dauer der Inkubationszeit kann variieren. Durchschnittlich beträgt sie drei bis vier Tage, es ist aber auch eine Inkubationszeit von zwei bis zehn tagen möglich.

Die Erkrankung kann ein weites Spektrum zeigen. Der Erkrankungsbeginn kann leicht verlaufen und dann zu einer spontane Abheilung führen, es kann aber auch zu einem akuten Aubruch kommen, der auch trotz Behandlung binnen weniger Stunden zum Tod führen kann.
Die Hinrhautentzündung beginnt mit einem ausgeprägten Krankheitsgefühl. Dazu gehören hohes Fieber, Erbrechen, Schüttelfrost, Muskel- und Gelenkschmerzen, Krämpfe und Bewusstseinsstörungen. Charakteristisch für die Meningitis ist die Nackensteifigkeit.
Infolge der Meningitis kann es auch zu einer Sepsis kommen, wenn die Bakterien in die Blutbahn gelangen und den Körper vergiften. Eine Sepsis ist lebensbedrohlich.


Behandlung
Entscheidend ist die schnellstmögliche Behandlung mit Antibiotika. Wenn Meningikokken mittels eines Tests als Erreger nachgewiesen worden sind, wird meistens Penicillin G oder ein anderes Antibiotikum mit dem Namen Ceftriaxon verabreicht. Personen im Umfeld des Betroffenen sollten eine vorbeugende Therapie mit einem Antibiotikum erhalten. Mit der raschen Behandlung sollen mögliche Komplikationen, die trotz Behandlung entstehen können, minimiert werden. Es können Spätfolgen wie Hörverlust, Krampfleiden oder Lähmungen auftreten. Für jeden zehnten Betroffenen kommt jede Hilfe zu spät.

Impfung
Eine vorbeugende Schutzimpfung ist für gefährdete Personen sehr wichtig.
Da es verschiedene Meningokokken-Typen gibt, gibt es auch verschiedene Impfstoffe. In Deutschland stehen insgesamt drei Impfstoffe zur Verfügung, zwei davon werden häufiger verwendet.
Zum Schutz gegen die Typen A und C gibt es den Polysaccharid-Impfstoff, der ab einem Alter von zwei Jahren unter die Haut gespritzt werde kann. Mindestens drei Jahre lang hält die Impfung. Eine einmalige Injektion genügt in der Regel.
Der Konjugat-Impfstoff ist speziell für Kinder auch im Säuglingsalter entwickelt worden. Die Impfung ist ab einem Alter von zwei Monaten möglich. Bei Bedarf können auch ältere Kinder, Jugendliche und Erwachsene damit geimpft werden. Der Stoff schützt vor Infektionen mit dem Meningokokken-Typ C. Dieser Typ verursacht etwa jede fünfte Erkrankung in Deutschland.







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