Home
  Präventionsmedizin
  Gynäkologie
  Verhütung
  Kinderwunsch
  Schwangerschaft & Geburt
  Fett weg Spritze
  Sexualität
  Alternative Heilverfahren
  Reisemedizin
  Anti-Aging
  Wellness
  Ernährung
  Beauty
  Körperpflege
  Forum
Krankheiten
  ADS / ADHS
  Aicardi - Syndrom
  AIDS
  Asthma
  Einnässen
  Blaseninfektion
  Chlamydien
  Cholera
  Darmverschluss
  Dellwarzen
  Diabetes
  Diphterie
  Dreitagefieber
  Feigwarzen
  Filzläuse
  FSME
Gelbfieber
  Tripper
  Grippe
  Gürtelrose
  Hepatitis
  Herpes genitalis
  Herpes
  Infantile Zerebralparese (ICP)
  Japanische Enzephalitis
  Keuchhusten
  Kinderlähmung
  Kretinismus
  Krätze
  Malaria
  Mandelentzündung
  Masern
  Meningitis
  Meningokokken
  Mumps
  Neugeborenen-Gelbsucht
  Neurodermitis
  Ohrenschmerzen
  Pneumokokken
  Pfeiffersches Drüsenfieber
  Retinopathie
  Ringelröteln
  Ruhr
  Röteln
  Scharlach
  Scheidenpilz
  Schweinegrippe
  Syphilis
  Tollwut
  Trichomoniasis
  Tuberkulose
  Typhus
  Windpocken
  Tetanus
  Suche Frauenarzt

Gelbfieber

Unter dem Begriff "Gelbfieber" versteht man eine Viruskrankheit, die von Stechmücken übertragen wird. Das Virus kann schwere Leberentzündungen hervorrufen und damit das für die Entgiftung des Körper verantwortliche Organ stark beschädigen.
Besonders stark betroffen sind die tropischen Regionen, wie Mittel- und Südamerika, sowie Zentralafrika.

Symptome
Die Inkubationszeit des Gelbfiebers liegt bei 3 bis 8 Tagen. Dann treten zuerst uncharakteristische Symptome auf. Dazu gehören Kopf- und Gliederschmerzen, Schüttelfrost, Fieber, Übelkeit und Erbrechen. In vielen Fällen klingt die Erkrankung dann allmählich ab und es kommt zu einer vollständigen Genesung.
In etwa 15 Prozent der Fälle jedoch tritt nach einigen Tagen eine zweite, schwerere Phase des Fiebers ein, die so genannte gelbe Phase. Sie ist charakterisiert durch hohes Fieber, Leberschwellungen, Gelbsucht und das Erbrechen von Blut. Möglich sind auch innere und äußere Blutungen ohne äußere Ursachen.
Verläuft diese zweite Phase besonders schwer, liegen die Überlebenschancen des Patienten bei etwa 50 Prozent.

Erreger
Das Gelbfiebervirus gehört zu den so genannten Flaviviren, die durch Stechmücken oder Zecken übertragen werden. In Südamerika sind Stechmücken der Gattung Haemagogus Träger des Viruses, in Afrika ist es die Gattung Aedes.
Abhängig vom Infektionsweg unterscheidet man drei verschiedene Gelbfieber- Typen: Das sylvatische Gelbfieber wird im Dschungel und im Busch zirkulierend zwischen Mücken und Affen übertragen. Menschen werden nur selten infiziert. Unter dem Stadtgelbfieber versteht man das klassische Gelbfieber, das in Großstädten zwischen Mücken und Menschen hin und her übertragen wird. In waldnahen, kleinen Siedlungen kommt es zu intermediären Infektionen zwischen Menschen, Affen und Mücken. Eine Übertragung zwischen Menschen ist sehr selten und erfolgt in Form von Bluttransfusionen.

Therapie
Nach der Diagnose durch einen Antikörper- bzw. Virusnachweis im Blut liegt der Fokus der Behandlung auf der Behandlung der Symptome. Grund dafür ist, dass es bisher keine Therapie gegen Gelbfieber gibt. Gegen das Fieber und die Schmerzen werden nichtsteroidale Antiphlogistika, wie Ibuprofen und Paracetamol eingesetzt.
Wichtig ist, dass der Patient überwacht wird, um zu verhindern, dass er von einer Mücke gestochen wird, die das Virus auf andere Menschen überträgt.

Prophylaxe
Vor Reisen in Afrikanische oder Mittel- und Südamerikanische Länder ist eine Impfung gegen Gelbfieber sinnvoll. Viele dieser Länder verlangen die Impfung bei der Einreise. Sie sollte mindestens 10 Tage vor Reiseantritt vorgenommen werden.
Um sich vor Mückenstichen zu schützen, empfehlen sich langärmlige Kleidung und lange Hosen, sowie die Verwendung von Mückenschutzmitteln. Darüber hinaus, sollte man es vermeiden, sich in den Morgen- und Abendstunden ungeschützt im Freien aufzuhalten.







Copyright © 1998 - 2009 VitaMe GmbH and their respective owners - All Rights Reserved. - Kontakt | Impressum
Frauenarzt-Index Deutschland: A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z