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Feigwarzen oder Feuchtwarzen

Krankheitserreger

Feigwarzen (Condylomata acuminata), auch als Kondylome bekannt, zählen zu den sexuell übertragbaren Krankheiten. Sie werden durch die Infizierung mit HPV (humanen Papillom-Viren) hervorgerufen. Die Krankheitserreger werden durch Schmier- oder Kontaktinfektion beim Geschlechtsverkehr, sowie beim Oralverkehr übertragen. HPV überträgt sich durch Hautkontakt und nicht durch Körperflüssigkeitenkontakt, sodass auch die Benutzung der Kondome die Übertragung nicht sicher verhindern können.

Krankheitsbild und Symptome

Zwischen der Infektion und dem Erscheinen von Feigwarzen kann eine Zeitspanne (sog. Inkubation) von wenigen Wochen oder sogar Monate vorliegen. Ganz selten kann es passieren, dass die Inkubationszeit ein paar Jahre dauert. Etwa 10 bis 15 % der Infizierten haben eine sogenannte "stumme" Infektion, das heißt das bei ihnen keine Feigwarzen erscheinen. Jedoch können sie auch durch Hautkontakt die Krankheit übertragen. Die tatsächliche Erscheinung von Feigwarzen wird durch ein geschwächtes Immunsystem, Hautverletzungen, Feuchtigkeit und Entzündungen gefördert.

Grundsätzlich erscheinen bei den infizierten Personen kleine Warzen neben dem After oder in dem Genitalbereich, die sich dann aber vereinigen (konfludieren), sodass ein Beetbildung stattfindet. Feigwarzen können jucken, brennen oder sogar schmerzen. Sie können auch intraanal oder intravaginal erscheinen. Es besteht auch eine geringe Wahrscheinlichkeit, dass sie im Mund erscheinen.

Therapie

Die Feigwarzen können generell chirurgisch entfernt werden. Eine Behandlung mit Laser, sowie Elektrokoagulation, Kryotherapie (Vereisung) oder Kauterisierung (Verbrennung mit Kauter) ist auch möglich. Abhängend von dem ärztlichen Eingriff der vorgenommen wurde, kann dann auch eine medikamentöse Behandlung stattfinden.

Bei einem Anteil von 30% der Fälle heilen die Feigwarzen von selbst wieder ab.

Prophylaxe

Die wirksamste Vorbeugung gegen die Infektion mit HPV ist Enthaltsamkeit oder Impfung. Das Benutzen von Kondome schützt zwar nicht vor der Übertragung, vermindert aber die Wahrscheinlichkeit, dass sie geschieht.







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