Aids ist eine Krankheit, welche bis heute nur bedingt bekämpft werden kann und welche heutzutage vor allem in Afrika, aber auch auf den restlichen Kontinenten vorkommt.
Prinzipiell ist Aids eine Immunschwächekrankheit. Das heißt, dass das körpereigene Immunsystem durch das HIV irreparabel geschädigt wird. Eine Abwehr gegen andere Infektionen, welche bei einem stabilen Organismus keinerlei Gefahr darstellen, ist nun nicht mehr möglich. Der eigentliche Krankheitsverlauf unterteilt sich in eine akute Phase und eine Latenzphase, welche letztendlich in die Krankheitsphase mündet. Die eigentlichen Symptome, mit welchen das Aids erkannt werden kann, treten zunächst nur in der akuten Phase auf. So klagen über 50 % der Betroffenen über Fieber, Müdigkeit, Unwohlsein, Kopfschmerzen, Appetitverlust, Nachtschweiß, Hautausschlag und Gelenkschmerzen. Mit der akuten Phase verschwinden diese Symptome jedoch nach etwa 5 Wochen und es tritt die Latenzphase ein. In dieser können in der Regel keine organischen Veränderungen oder Einschränkungen ausgemacht werden. Auch die Dauer dieser ist bei jedem Individuum unterschiedlich, wobei als Richtwert etwa 10 Jahre herangezogen werden können. In diesem Zeitraum vermehrt sich das HIV unbemerkt. In der eigentlichen Krankheitsphase treten die Symptome der akuten Phase verstärkt auf und vermischen sich mit jenen, welche die sogenannte opportunistische Infektion mit sich bringt. Unter letzterer versteht man alle Krankheiten, welche als Aids definierend gelten und nur bei durch HIV geschwächten Menschen auftreten können.
Der eigentliche Erreger von Aids ist das Humane Immundefizienz Virus (HIV). Es handelt sich hierbei um eine Retrovire, welche selbst als äußerst komplex zu bezeichnen und in den menschlichen Körperflüssigkeiten zu finden ist. Letzterem wird vor allem das Sperma, Vaginalsekrete, Blut, Rückenmarksflüssigkeiten und die Muttermilch zugeordnet. Dies dürfte auch der Grund sein, warum vor allem die menschliche Sexualität und der Drogenkonsum zur Verbreitung dieser Krankheit beiträgt. Um sich selbst ausreichend zu schützen, sollte beim Geschlechtsverkehr und vergleichbaren Sexualpraktiken niemals auf Verhütungsmittel verzichtet werden, welche in der Regel durch Kondome repräsentiert werden. Aber auch Drogenabhängige, welche durch den Einsatz von Spritzen die Droge injizieren, sollten niemals die gleichen Spritzen verwenden bzw. im Idealfall den Drogenkonsum einstellen.
Bis heute existiert keine wirkliche Therapiemöglichkeit für Aids. Vielmehr werden die Einschränkungen gelindert und die Latenzzeit verlängert. Ein Beispiel hierfür ist die sogenannte HAART Therapie, also die Highly Active Antiretroviral Therapy.