Home
  Präventionsmedizin
  Gynäkologie
  Verhütung
Kinderwunsch
  Ernährung
  Kinderwunsch & Homöopathie
  Zykluscomputer
Künstliche Befruchtung
  In-Vitro-Fertilisation
  ICSI
  IUI
  Unfruchtbarkeit
  Schwangerschaft & Geburt
  Fett weg Spritze
  Sexualität
  Alternative Heilverfahren
  Reisemedizin
  Anti-Aging
  Wellness
  Ernährung
  Beauty
  Körperpflege
  Forum
  Krankheiten
  Suche Frauenarzt

Was ist eine künstliche Befruchtung?

Für die extrakorporale Befruchtung (Befruchtung außerhalb des Körpers) werden den Eierstöcken - in der Regel nach einer hormonellen Stimulationsbehandlung - Eizellen entnommen (Follikelpunktion) und außerhalb des Körpers, in einem Gefäß, mit dem vorbereiteten Samen (Sperma) vermischt (In-Vitro-Fertilisation, IVF). Im Idealfall kommt es zur Befruchtung einer oder mehrerer Eizellen (Fertilisation) sowie zu deren Weiterentwicklung zu einem oder mehreren Embryonen (s. Abb. 1).

Bei der Mikroinsemination (ICSI) werden unter dem Mikroskop jeweils einzelne Samenfäden in je eine Eizelle eingebracht.

Maximal drei Embryonen werden anschließend in die Gebärmutter übertragen und können sich dort einnisten.

Wann ist eine In-Vitro-Fertilisation sinnvoll?

Mögliche medizinische Gründe für eine IVF-Behandlung sind:

Verschluss, Schädigung oder Fehlen beider Eileiter, beispielsweise nach Entzündungen, Eileiterschwangerschaften und Operationen (tubare Sterilität);

Schäden an anderen Organen im kleinen Becken der Frau durch Entzündungen, Verwachsungen oder Endometriose;

• erhebliche Einschränkung der Zeugungsfähigkeit des Mannes durch zu geringe Zahl oder Qualität der Samenzellen (männliche Subfertilität);

• Nachweis von Antikörpern gegen Ei- oder Samenzellen (immunologische Sterilität);

• nicht aufklärbare Ursache eines unerfüllten Kinderwunsches (ungeklärte Sterilität).

Andere Behandlungsmaßnahmen (z. B. Operationen) könnten die Sterilität evtl. dauerhaft beseitigen. Die IVF sollte deshalb erst dann angewandt werden, wenn diese anderen Behandlungsmethoden bereits ausgeschöpft oder von vornherein ausgeschlossen sind.

Die extrakorporale Befruchtung bringt körperliche und seelische Belastungen mit sich, die unterschiedlich stark empfunden werden können.

Gibt es alternative Befruchtungsmethoden?

In manchen Fällen kann die Befruchtung nach unterstützenden medizinischen Maßnahmen auch im Mutterleib (intrakorporal) stattfinden. Beim so genannten Intratubaren Gametentransfer beispielsweise werden die zuvor gewonnenen Eizellen und die aufbereiteten Samenzellen außerhalb des Körpers in einer Kulturflüssigkeit vermischt und dann noch vor der Verschmelzung mit Hilfe eines dünnen Katheters direkt in einen Eileiter eingespült.

Bei der Intrauterinen Insemination bringt die Ärztin/der Arzt zum Zeitpunkt des Eisprungs speziell aufbereitete Samenzellen mit Hilfe einer Spritze und eines dünnen Katheters direkt in die Gebärmutterhöhle oder in die Eileiter ein.

Was passiert bei der hormonellen Stimulation?

Vor der eigentlichen IVF-Behandlung ist es meist sinnvoll, die Eizell-Reifung hormonell anzuregen (hormonelle Stimulation). Dadurch lassen sich die Zahl der reifen Eizellen pro Behandlungszyklus erhöhen und so die Behandlungsaussichten verbessern.

Für die Stimulation gibt es folgende Möglichkeiten:

Behandlung mit Hormonspritzen (Gonadotropinen): Je nach Dosierung können eine, mehrere oder sehr viele Eizellen heranreifen. Die Spritzen werden vom Stimulationsbeginn an (oft dem 2. Zyklustag) täglich verabreicht. Um Störungen der Stimulation durch unerwünschte körpereigene Hormone zu verhindern, werden meist zusätzliche Injektionen gegeben oder Nasensprays verabreicht. Da sich die Behandlungsprotokolle der einzelnen IVF-Zentren im Detail unterscheiden können, wird die Ärztin/der Arzt Ihnen den Ablauf der in Ihrem Fall geplanten Behandlung im Aufklärungsgespräch genau darlegen.

• In besonderen Fällen lässt sich die Behandlung mit Hormontabletten (Antiöstrogenen) oder einer Kombination aus Tabletten und Spritzen durchführen. Auch bei der alleinigen Tablettenbehandlung ist die gleichzeitige Reifung mehrerer Eizellen möglich. Diese Methode wird meist angewandt, wenn eine übermäßig starke Reaktion der Eierstöcke vermieden werden soll.

• Da Frauen sehr unterschiedlich auf die Stimulationsbehandlung reagieren, kann Ihre Ärztin/Ihr Arzt in Ihrem Fall auch ein speziell auf Sie zugeschnittenes Behandlungsverfahren für erforderlich halten.

Während der Stimulation wird das Wachsen der Eibläschen, in denen sich die Eizellen befinden, meist durch mehrere Ultraschalluntersuchungen kontrolliert. Oft werden zusätzlich die Hormone im Blut bestimmt, damit Rückschlüsse auf den Fortschritt im Reifeprozess der Eizellen gezogen werden können.

Zeigen diese Untersuchungen nach etwa 11 Tagen, dass die Entwicklung der Eizellen ausreichend ist, so beendet man ihre Reifung durch die Injektion eines weiteren Hormons (HCG). Die entsprechende Spritze wird der Patientin in der Regel abends oder nachts verabreicht, damit die Eizellentnahme am Vormittag des übernächsten Tages durchgeführt werden kann.


Nutzerbeiträge & Forum

Aktuelle Beiträge
Yamatoku Playstation 19:58 05.02.2012
eyaculacion precoz solucion viagra order online 19:53 05.02.2012
ïðîêàò ìàøèí & 19:37 05.02.2012
HostGator's unlimited hosting plan for 1 cent/month [limited time offer] 19:36 05.02.2012
Snesorama Xbox 360 19:35 05.02.2012
Alle Themen in:


Neuen Beitrag schreiben / Frage stellen!






Copyright © 1998 - 2009 VitaMe GmbH and their respective owners - All Rights Reserved. - Kontakt | Impressum
Frauenarzt-Index Deutschland: A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z