Mit der Mammographie ist es möglich, bösartige Veränderungen der Brust frühzeitig zu erkennen. Es wird sowohl die analoge als auch die digitale Röntgentechnik angewand. Je früher eine bösartige Erkrankung entdeckt wird, desto besser ist die Heilungschance. Deshalb ist es sinnvoll, ab dem 35. Lebensjahr eine Basisuntersuchung durchführen zu lassen, ab dem 40. Lebensjahr werden die Untersuchungen dann im Abstand von 1 bis 2 Jahren durchgeführt. Bei in der Familie bekanntem Mammakarzinomrisiko sollte die Mammographie bereits ab dem Alter von 30 Jahren im jährlichen Abstand durchgeführt werden.
Durch Frühentdeckung ist ein Mammakarzinom heilbar, weil es in dieser Phase noch nicht im Körper gestreut hat. Diese Tatsache sollte alle Frauen ermuntern, bei einem spezialisierten Arzt die Mammographie durchführen zu lassen.
So können kleinste Einzelheiten der Brust bildlich dargestellt werden, so dass oft schon winzige Verkalkungen (Mikroverkalkungen, häufig der erste Hinweis auf Krebs) und kleinste Tumore nachweisbar sind. Bei Tumoren im Anfangsstadium sind die Achsel-Lymphknoten meist noch nicht befallen und die Aussichten auf Heilung sind sehr gut. Werden bösartige Tumore frühzeitig entdeckt, kann meist brusterhaltend operiert werden. Früherkennung von Brustveränderungen ist daher der besondere Vorteil der Mammographie.
Die Angst vor der Strahlenbelastung ist nach Meinung der Fachleute unbegründet, da die modernen Geräte eine so geringe Strahlendosis entwickeln, dass ein Risiko für den Patienten ausgeschlossen werden kann.
Brustkrebs zählt zu den häufigsten Krebserkrankungen der Frau und kommt in seltenen Fällen auch bei Männern vor. Das Brustkrebsrisiko steigt mit zunehmendem Alter.