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Gebärmutterkrebs - Endometriumkarzinom

Der Gebärmutterkörperkrebs (auch: Endometrium- oder Korpuskarzinom, Gebärmutterkrebs) ist abzugrenzen vom Gebärmutterhalskrebs.

Diese Art der Krebserkrankung ensteht in der Schleimhaut im oberen Teil der Gebärmutter und tritt vorwiegend bei Frauen in einem höheren Alter auf, nur sehr selten kommt es zu einer Erkrankung vor den Wechseljahren. Wird der Krebs in einem Frühstadium diagnostiziert, dann besteht eine sehr hohe Heilungswahrscheinlichkeit.

Die Ursachen eines Endometriumkarzinoms sind noch unklar, man zieht allerdings ein Ungleichgewicht von Östrogenen und Gestagenen als Auslöser in Betracht. Somit gilt auch die Einnahme reiner Östrogen-Präparate, z. B. während der Wechseljahre, als mögliche Ursache. Weiterhin zählen, neben derm Alter, zu den Risikofaktoren: eine frühe Menarche oder späte Menopause, Störungen des Zyklus, Kinderlosigkeit und auch Übergewicht (Östrogen wird u. a. im Fettgewebe produziert!), Diabetis melitus oder Bluthochdruck sowie eine genetische Vorbelastung (gehäufte Erkrankung unter Verwandten ersten Grades).

Die Symptome zeigen sich in:

- Blutungen nach der Menopause

- außergwöhnlich starken Montasblutungen oder Zwischenblutungen

- Schmierblutungen

- fleischfarbenem oder braunschwarzem Ausfluss, oft unangenehm riechend

- Unterleibsschmerzen

Jede Blutung nach der Menopause oder andauernde außerreguläre Blutungen sollten in jedem Fall von einem Arzt/einer Ärztin untersucht werden! Mittels Tastuntersuchung, Ultraschall oder einer Gewebeprobe kann dann abgeklärt werden, ob es sich tatsächlich um eine Karzinomerkrankung handelt.

Eine Therapie richtet sich nach Größe und Sitz des Tumors sowie nach dem Gesundheitszustand der Patientin. Die häufigste und effektivste Methode ist die Operation, d. h. die Entfernung des betroffenen Gewebes bis hin zur vollständigen Entfernung der Gebärmutter und evt. auch der Eierstöcke, Eileiter und Lymphknoten im Beckenbereich (häufiges Auftreten von Tochtergeschwülsten). Im Anschluss wird evt. eine Strahlentherapie durchgeführt, um das Risiko eines erneuten Auftretens zu minimieren.

Eine Strahlentherapie wird auch angewandt, sollte der Gesundheitszustand der Patientin keine Operation zulassen oder die Erkrankung schon in einem fortgeschrittenen Stadium sein.

Im Falle einer sehr weit fortgeschrittenen Tumorerkrankung, die mittels Operation oder Strahlentherapie nicht mehr zu heilen möglich ist, wird in der Regel eine Chemotherapie angewandt, um das Tumorwachstum zu verhindern und mögliche Schmerzen zu lindern. Begleitende Maßnahmen wären eine Ernährungsumstellung und alternativmedizinische Methoden, um die Kräfte und Selbstheilungskräfte der Patientin anzuregen und zu fördern.


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