Die regelmäßige Selbstuntersuchung ist wichtig. Hierzu sollte man wissen, wo sich Tumore befinden und welche Veränderungen auf eine tumorartige Veränderung hindeuten. Als Früherkennungsmethode ist die Selbstuntersuchung allein jedoch ungeeignet, da Laien durch Abtastung einen Knoten erst ab etwa 1 cm Grösse erkennen würden – und schon unterhalb dieser Grösse bilden sich oft Metastasen.
Voraussetzung, den Tumor rechtzeitig zu erkennen und zu behandeln, ist bei Frauen ab dem35. Lebensjahr und bei Risikogruppen die Früherkennung durch bildgebende Verfahren (Mammographie).
Mehr als die Häfte aller Brustkrebserkrankungen geht aus dem oberen äußeren Quadranten der Brust hervor. Im Bereich um die Brustwarze oder hinter dieser liegen noch einmal 15 % der Tumore. Dieses macht zusammen schon fast 7 von 10 Tumoren aus. Aber eine Beschränkung der Untersuchung nur auf diese Gebiete wäre nicht verantwortlich. Zur klassischen Vorsorgeuntersuchung gehört auch das Abtasten der Brust durch den Gynäkologen.
Dieser wird auch die Lymphknoten in der Achselhöhle abtasten. Außerdem ist es möglich, mittels Ultraschall oder einer Mammographie (ab dem 35. Lebensjahr) genauere Aussagen über mögliche Knoten in der Brust zu gewinnen. Veränderungen ab einer Größe von bereits 0,5 mm lassen sich so vom auf Mammographie spezialisierten Gynäkologen und Radiologen erkennen.