Die Osteoporose ist eine systemische Knochenerkrankung, die nach Definition der WHO durch eine Verminderung der Knochenmasse und hierdurch erhöhte Bruchgefahr einhergeht.
Durch die Veränderungen im Klimakterium steigt nach dem 50. Lebensjahr die Frakturhäufigkeit bei den Frauen im Gegensatz zu den Männern deutlich an. Dies ist vorallem bedingt durch den Abfall der Östrogene. Die Osteoporose kann eindeutig zu den großen und auch gesellschaftlich relevanten Volkskrankheiten gerechnet werden. Gerade im Alter führt sie durch das vermehrte Auftreten von Schenkelhalsbrüchen zu Klinikaufenthalten, fortdauernder Immobilität und letzlich durch Begleitkrankheiten zum Tod.
Die persönlichen wie die gesellschaftlichen Konsequenzen sind unermesslich. Deshalb ist es von enormer Wichtigkeit, Vorbeugung zu betreiben.
Dies gelingt dann, wenn das Bewusstsein in der Bevölkerung geschärft wird, wenn eine gute Diagnostik in den Arztpraxen angeboten wird, und wenn der Arzt mit dem Patienten ein Programm entwirft, welches Life-Style-Empfehlungen (Sport, Ernährung etc.) enthält, möglicherweise auch spezielle Medikamente angeboten werden.