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Osteoporose

Die Osteoporose ist eine systemische Knochenerkrankung, die nach Definition der WHO durch eine Verminderung der Knochenmasse und hierdurch erhöhte Bruchgefahr einhergeht.

Durch die Veränderungen im Klimakterium steigt nach dem 50. Lebensjahr die Frakturhäufigkeit bei den Frauen im Gegensatz zu den Männern deutlich an. Dies ist vorallem bedingt durch den Abfall der Östrogene. Die Osteoporose kann eindeutig zu den großen und auch gesellschaftlich relevanten Volkskrankheiten gerechnet werden. Gerade im Alter führt sie durch das vermehrte Auftreten von Schenkelhalsbrüchen zu Klinikaufenthalten, fortdauernder Immobilität und letzlich durch Begleitkrankheiten zum Tod.

Die persönlichen wie die gesellschaftlichen Konsequenzen sind unermesslich. Deshalb ist es von enormer Wichtigkeit, Vorbeugung zu betreiben.

Dies gelingt dann, wenn das Bewusstsein in der Bevölkerung geschärft wird, wenn eine gute Diagnostik in den Arztpraxen angeboten wird, und wenn der Arzt mit dem Patienten ein Programm entwirft, welches Life-Style-Empfehlungen (Sport, Ernährung etc.) enthält, möglicherweise auch spezielle Medikamente angeboten werden.

Wie wird Osteoporose diagnostiziert?

Basis für die Diagnose ist die eingehende Befragung (Anamnese) genauso wie die körperliche Untersuchung des Patienten. Hier lassen sich genetische oder Risiken des Lebensstils erkennen. Dies ist auch für die Beratung von herausragender Bedeutung.

Die Messung der Knochendichte ist unabdingbar und möglich mit Röntgenverfahren wie auch mit einer speziellen Ultraschalltechnik. Die Abweichungen sind gering und die Genauigkeit ist sehr ähnlich. Deshalb spricht unserer Meinung nach nichts gegen die primäre Osteodensitometrie, also die Ultraschalluntersuchung des Fersenbeines (Calcaneus).

Hiermit lassen sich reproduzierbare Ergebnisse gewinnen, die auch den Verlauf zum Beispiel einer Hormonersatztherapie mit Östrogenen und eventuell Gestagenen dokumentieren. Eine Strahlenbelastung fällt bei der Ultraschalluntersuchung natürlich weg!

In speziellen Situationen sind Blutuntersuchungen hilfreich, die weiteren Aufschluss über die Ursachen oder die Ist-Situation bieten.







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