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  1. #21
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    Jeder kann doch so leben, wie er möchte. Ich finds nur selten dämlich, jedem sagen zu müssen: Es ist doch soooo viel besser, zum FA zu gehen. Das wird nämlich überall viel zu oft gemacht. Jeder kann selbst entscheiden, wann und wie oft (vielleicht sogar gar nicht) er zu welchem Arzt geht. Warum ums Thema Frauenarzt immer son Wirbel gemacht wird, kann ich nicht verstehen.

    Ich geh doch auch nicht alle halbe Jahr zu meinem Hausarzt, Hautarzt, Ohrenarzt etc. pp., nur um zu fragen, ob ich gesund bin... Aber gut, vll. sieht man das als Krankenschwester anders... (Und das ist jetzt nicht ironisch, sondern vollkommen ernst gemeint.)

  2. #22
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    das ist doch nicht dein ernst mit dem von der brücke springen wegen haarausfall oder brustverlust???!!!

  3. #23
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    es ist halt noch nicht zu allen durch gedrungen, das die Pilleneinnahme NICHT von einer FA-Untersuchung abhängig ist. Man kann sie sich genauso gut vom Hausarzt verschreiben lassen, da die gesundheitlichen Aspekte eigentlich ganz andere sind. Zum Beispiel wie es um den Blutdruck bestellt ist. Aber wer sich eben nicht informiert und der Herde hinterher trottelt ist eben selbst schuld.
    Übrigends: In England seit einiger Zeit die Pille rezeptfrei und OHNE Untersuchung zu haben. Werden nun die englischen Mädchen und Frauen dort sterben wie die Fliegen?
    Schon 1999 kam die WHO zu dem Ergebnis, dass eine routinemäßige gynäkologische Untersuchung vor der Pillenverordnung nicht dazu beiträgt die Sicherheit zu erhöhen oder Erkrankungen festzustellen, die eine Kontraindikation für die Pille wären. Die gynäkologische Untersuchung gibt keine Antwort auf die Frage, ob die Pille verordnet werden kann oder nicht, sie muss nicht mit der Pillenverordnung verknüpft werden. Vor der Verordnung ist eine gründliche Eigenanamnese und auch Familienanamnese und gegebenenfalls eine internistische Untersuchung (v.a. die Blutdruckmessung) wichtiger und sehr viel aussagekräftiger was Kontraindikationen betrifft. Cardiovaskuläre Erkrankungen wie Hochdruck und tiefe Venenthrombosen, Risikofaktoren wie Alter und Rauchen, Diabetes, Fettstoffwechselstörungen, cerebrale Durchblutungsstörungen, Migräne und Lebererkrankungen entscheiden v.a. darüber, ob eine Frau hormonell verhüten kann.
    Nach der WHO muss hinterfragt werden, warum die gynäkologische Untersuchung vor der Pillenverordnung in einigen Ländern, auch in Deutschland, routinemäßig durchgeführt wird. Von der WHO wird sie als unnötig beurteilt.

  4. #24
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    Hallo

    Die übliche gynäkologische Untersuchung steht in keinem medizinisch relevantem Zusammenhang zur Verschreibung der Pille:
    Weder durch das Abtasten der Vagina noch durch den Abstich zur Früherkennung von Gebärmutterhalskrebs noch durch das Abtasten der Brüste ist irgendetwas zu erkennen, das mit der Pilleneinnahme in irgendeinem ursächlichen Zusammenhang steht.

    Dementsprechend kommt eine eingehende Analyse der World-Health-Organization (WHO) zu der Schlussfolgerung, dass die „...routinemäßige gynäkologische Untersuchung vor der Pillenverordnung nicht dazu beiträgt, die Sicherheit zu erhöhen oder Erkrankungen festzustellen, die eine Kontraindikation für die Pille wären.... Die gynäkologische Untersuchung gibt keine Antwort auf die Frage, ob die Pille verordnet werden kann oder nicht, sie muss nicht mit der Pillenverordnung verknüpft werden...“

    Von de WHO wird die gynäkologische Untersuchung wegen Pillenrezept als unnötig beurteilt. Und dementsprechend gibt es die Pille in vielen Ländern ganz einfach in der Apotheke zu kaufen, so z.B. in Holland und in der Türkei.

    Ihr könnt eine Untersuchung jederzeit ablehnen und bekommt die Pille trotzdem.

    Ich glaube das wenn man den deutschen Frauen sagt, sie müßten wegen der Pille fünfmal im Jahr zum Frauenarzt, sie würden garantiert hingehen. Und was war diese Woche zu lesen. Die Deutschen gehen 16 mal im Jahr zum Arzt. Internationaler Spitzenwert. Männger ca. 8 mal, junge Frauen sage und schreibe 15 mal. Mädels, was ist los?
    Ist Frau sein eine Krankheit??
    oder lassen sie sich von den Medien zu stark Beeinflussen
    Geändert von FlyingHorse (19.04.2010 um 12:06 Uhr)

  5. #25
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    Zitat Zitat von FlyingHorse Beitrag anzeigen
    Mädels, was ist los?
    Ist Frau sein eine Krankheit??
    oder lassen sie sich von den Medien zu stark Beeinflussen
    Hallo Flying Horse,

    deinen Beitrag find ich erstmal sehr gut. Sehe ich genau so. Ich würde jetzt zu deiner allgemeinen Frage einfach mal eine Vermutung loslassen, die zumindest bei mir der Tatsache entspricht:

    Ich denke, junge Mädchen oder Frauen lassen sich viel zu sehr von den "Älteren" beeinflussen. Mutter sagt, Kollegin sagt, Freundin sagt... Alle meinen, es ist so dringend nötig, zum FA zu gehen, auch wenn man nichts hat oder man muss sich untersuchen lassen, wenn man die Pille will... Und wenn man es denke ich mal oft genug hört, dann denkt man vll. später das gleiche und stellt es gar nicht in Frage, wie unsinnig das Ganze eigentlich ist.

    Bisher habe ich die Pille noch nicht und wollte Sie auch noch nicht haben. Es kann aber gut sein, dass ich sie in nächster Zeit brauchen werde und ich werde mich dafür NICHT untersuchen lassen. Warum auch? Mir geht es super, meine Tage kommen regelmäßig und mit dem gewohnten Zwicken im Unterleib. Kein Grund also...

  6. #26
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    Hallo Misaki
    Danke das du mir Recht gibst.
    Also Mädchen und Frauen wacht endlich mal auf und lasst euch nicht erpressen eine Zwangsuntersuchung gibt es nicht wert euch.
    Hingehen Rezept holen und wieder gehen so geht das
    Machmal könnte man meinen Frauen haben kein Gewissen und scharmgefühl wenn sie sich derart nötigen lassen
    Geändert von FlyingHorse (23.04.2010 um 12:49 Uhr)

  7. #27
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    Standard Ich denke zwar...

    ...dass es gut ist, wenn man die Angst überwindet (ob man es glaubt oder nicht, es kann sogar noch viele andere Gründe als Angst haben, wenn eine Frau keine gynäkologische Untersuchung will), die man davor hat, denn sobald etwas ist, sollte man schon hingehen (können), wobei auch das jedem selbst überlassen bleibt (!) - aber ein Zwang ist generell albern!
    Ich habe mir vor einem halben Jahr ebenfalls nicht die Pille verschreiben lassen, weil ich gewusst habe, dass die Ärzte hier in der Umgebung allesamt eine Untersuchung verlangen.
    Kurz darauf war ich wieder Single, weshalb das nun auch keinen großen Unterschied gemacht hat
    Aber gut, noch zum Thema:
    Krankheiten bekommst du so einfach, da ist die Pille nicht für nötig. Das meiste bekommt dein Körper allerdings schon alleine geregelt, da brauchst du keinen Arzt für. Ganz ehrlich, was meint ihr, wie viele Krankheiten bzw. Infektionen unser Körper hat, von denen wir kaum etwas bis gar nichts merken? Unser Körper ist kein "kleines Kind", im Großen und Ganzen kann er sich auch ganz gut selbst helfen. Aber ich glaube, das ist nun von der einfachen Beantwortung einer Frage zu einer Grundsatzdiskussion geworden. Wir kommen vom Thema ab Jedenfalls schließe ich mich der Meinung der meisten in diesem Thread hier an: Die gynäkologische Untersuchung hat nichts mit der Verschreibung der Pille zu tun! (Und auch ich werde einen Teufel tun, mich halb- oder gar vierteljährlich untersuchen zu lassen, wo ich alle Jubeljahre mal zu anderen Ärzten renne...! Wenn ich was habe, gehe ich hin, klar. Aber auch dann wäge ich ab, was überflüssig ist und was nicht, denn ich kann selbst denken und muss mich von meinem Arzt nicht indirekt bevormunden lassen. Und man glaubt es kaum, aber meiner Mutter, die seit meiner Geburt (vor fast 20 Jahren) nicht mehr beim Gynäkologen war, geht es blendend. Mit einem Alter von doch immerhin 60 Jahren.
    Ich könnte nun noch was von der positiven Lebenseinstellung labern, aber ich denke, das ist wieder zu subjektiv und passt hier nicht wirklich her.

  8. #28
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    gebärmutterhalskrebsvorsorge macht auf jeden fall sinn

  9. #29
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    Na wers braucht und sich von den Medien einschüchtern lässt kann das gerne machen

  10. #30
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    Stimmt. Die meisten Frauen meinen, weil sie eine Frau seien, müssten sie sich ja alle drei Monate untersuchen lassen. Das sind dann auch die Leute, die direkt hysterisch zu kreischen anfangen, wenn mal eine sagt, dass sie NICHT alle drei Monate zum Arzt rennt. Und wehe der, die das nicht tut! Die wird mit 23 Jahren bereits an Gebärmutterhalskrebs oder Brustkrebs verreckt sein oder zumindest unfruchtbar sein und keine Kinder mehr bekommen können.
    Mich interessiert sowas nen Dreck. Ich bin unabhängig, lasse mich nicht bevormunden und mir nicht sagen, wie ich mit meinem Körper umzugehen habe. Punkt.

    Ach ja, man verstehe mich bitte nicht falsch. Meine Einstellung hat nichts mit Religion am Hut. Es geht mir einfach nur um die persönliche Freiheit, die ich für mich in Anspruch nehme.
    Und wenn ich verrecke? Dann ist es eben so (ungeachtet dessen, dass das nicht passieren wird )! Nur mal im Voraus, damit sich die, die wieder meinen, die Weisheit mit Löffeln verzehrt zu haben, dazu nichts sagen (entschuldigt meine Wortwahl, aber das kenne ich bereits aus anderen Foren. Und mit Dauer geht das ziemlich auf die Nerven. )

    LG~


 

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