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  1. #1
    anonym_
    Gast

    Standard ständige Blutungen nach Hormonspirale

    hallo,

    nochmal ich,Antworten habe ich bisher nur eine. Kann mir niemand Rat geben?? Bin 40 Jahre und

    habe seit Juni 2005 die Hormonspirale, genau 6 Wochen nach der Geburt meines 3.Kindes. Meine Periode habe ich auch seit dem 14 Tage lang und der Abstand bis zur Nächsten ist auch nur 2 Wochen. Dazwischen sind aber noch ab und zu leichte Blutungen am Tag, die dann nach ein Paar Stunden wieder verschwinden. Kurz um seit lezten Jahres bin ich kaum blutungs frei.Was ist das? Hört das wirklich mal auf wie gesagt worden ist?



    liebe Grüße Anke




  2. #2
    Guest
    Gast

    Standard Re: ständige Blutungen nach Hormonspirale

    Liebe Anke,

    ich bin auch fast 40, habe allerdings noch nicht geboren. Mit der Mirena habe ich es nur ganze 2 Monate ausgehalten, denn das, was ich hatte, konnte man nicht mehr einfache \"Zwischenblutungen\" nennen.



    Ich hab mich kaum noch aus dem Haus getraut, weil das keine Binde, kein Tampon mehr sicher auffangen konnte. Natürlich schwächt das auch entsprechend. Das Schlimmste war, dass ich von der Mirena richtig depressiv wurde und kein Interesse mehr an irgendwas, auch nicht mal ansatzweise an sexuellem Kontakt mit meinem Partner hatte. Ich fühlte mich uralt,hatte ständig Schmerzen und quoll künstlich auf, vor allem am Bauch, an der Taille und an den Brüsten. Nachts wühlte ich schlaflos in meinem Bett herum und war nur noch nassgeschwitzt. Ich ekelte mich schon richtig vor meinem eigenen Geruch.



    Ich hab dann mal nachgelesen, ob auch andere Frauen Schwierigkeiten mit der Mirena haben und sehr viel dazu gefunden, was mich stutzig machte:

    www.med1.de/Forum/Gynaekologie/Verhütung

    http://www.asstech.com/de/downloads/...trazeptiva.pdf

    www.akdae.de/20/20/Archiv/2002/Mirena.html

    www.hormonspirale-forum.de

    www.gyn.de/produkte/product.php3?ID=89

    www.fgz.co.at

    http://www.aktion-leben.de/Sexualita...tung/sld04.htm

    www.kindergynaekologie.de/html/kora37.html



    Meine Frauenärztin hatte mir ja leider gar nichts von solchen Nebenwirkungen erzählt. Auch nicht, dass es in den ersten Monaten zu so genannten \"Anpassungsschwierigkeiten\" kommen kann. Das erfuhr ich erst aus dem Internet. Diese Formulierung scheint mir aber in vielen Fällen reichlich untertrieben. Wenn du entsprechende Erfahrungsberichte im Internet liest und wenn ich bedenke, wie miserabel es mir mit der Mirena ging, klingt das doch alles ein wenig zu beschönigend. Hätte mir jemand vorher gesagt, was ich durchmachen muss, hätte ich bestimmt nicht gedacht: \"Das halte ich mal die paar Monate aus. Dafür machen sich ja dann vielleicht (?) auch in einem halben Jahr oder später irgendwann mal die Vorzüge der Mirena bemerkbar.\" Ganz bestimmt hätte ich das nicht gesagt, denn ich kann mir nicht erlauben, einfach mal ein paar Monate lang nicht belastbar, ständig depressiv und weinerlich zu sein. Und ich kann auch nicht über einen so langen Zeitraum mit Schmerztabletten vollgestopft an meinem Arbeitsplatz sitzen und dauernd nur noch damit beschäftigt sein, ob die \"Super-Mega-Binde\" noch bis zur nächsten Pause durchhält. Ganz abgesehen davon möchte ich durch meine ständig schlechte Laune (ganz zu schweigen von der sexuellen Unlust) auch nicht meine Partnerschaft riskieren. Das kann man ja wirklich niemandem über Wochen und Monate zumuten.



    Ich bin wirklich überglücklich, dass ich das Experiment Mirena abgebrochen habe, nachdem ich auch nach acht Wochen noch keine Besserung feststellen konnte und ich mich stattdessen nur allmorgendlich fragte, was für neue \"Überraschungen\" mir dieser Tag bringen wird. In den Foren kann man ja auch lesen, dass genügend Frauen merkwürdigerweise auch nach 1-2 Jahren noch unter solchen \"Anpassungsschwierigkeiten\" sowie oft auch unter häufigen Entzündungen und vermehrter Zystenbildung leiden. Wahrscheinlich halten sie nur durch, weil die Investition doch nicht gerade unerheblich ist und die behandelnden Ärzte oft behaupten, die Symptome haben nichts mit der Mirena zu tun.



    Mir kann jedenfalls niemand mehr einreden, dass da kein Zusammenhang bestand, denn sonst hätte die Blutung ja nicht sofort nach dem Absetzen der Mirena aufgehört. Mein Allgemeinbefinden und meine Laune besserten sich schlagartig, was natürlich auch die Menschen in meinem Umfeld erfreulich finden.



    An deiner Stelle würde ich nicht gar zu lange in dieser Situation ausharren. Es war zwar viel Geld, wenn es dir damit aber nicht gut geht, sollten dir deine Gesundheit und dein Wohlbefinden mehr Wert sein. Schließlich lebt der Mensch nur einmal.




  3. #3
    Neuer Benutzer
    Registriert seit
    14.04.2006
    Beiträge
    1

    Standard Re: ständige Blutungen nach Hormonspirale

    Hallo Anke!

    Ich bin 25, habe noch nicht entbunden und bekam die Mirena im August 2005 eingesetzt. Anfangs war es sehr gewöhnungbedürftig und ich hattte auch mit diesen Blutungen zu tun, bzw. habe noch immer damit zu tun, aber ich merke wie es sich nun immer mehr legt. Nachdem ich die Mirena eingesetzt bekommen hatte, hab ich mal im Internet gesurft und kam dann auf Seiten, die speziell GEGEN die Mirena gerichtet waren (einige wurden in der zuvorigen Antwort genannt). Hätte ich diese Seiten vorher besucht, hätte ich sie sicherlich nicht einsetzen lassen. Aber nun bin ich froh es getan zu haben. Weitere \"Nebenwirkungen\" ausser den Blutungen habe ich nicht bei mir feststellen können. Und wie gesagt, sie schwächen nun langsam ab. Ich finde es schade, dass sich so viele negativ darüber äußern. Ich hoffe es bessert sich bei Dir auch bald! Bis bald und alles Gute

    Carolin


 

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