Hier Maximilians Geschichte, die Geschichte eines ganz besonderen Schmetterlings:



Es war einmal ein junges Paar, das hatte einen großen Wunsch ... es wünschte sich ein zweites Kind. Dieser Wunsch wurde erfüllt ... nur anders ... durch mehrere schwerste Behandlungsfehler bei der Geburt wurde ihr Kind tot geboren:



22. Juni 1999 - Die junge Frau durfte eine wunderschöne und vollkommen unkomplizierte Schwangerschaft genießen. An einem Morgen in der 39. SSW hatte sie einen Blasensprung. Sofort ließ sie sich ins Krankenhaus fahren. Dort wurde sie untersucht und an ein CTG-Gerät angeschlossen. Leider bekam die junge Frau im Laufe des Tages keine Wehen und so wurde ihr nachmittags ein wehenförderndes Mittel (Wehentropf) gegeben.



Der Arzt, der die junge Frau behandelte, war aber eigentlich noch gar kein "richtiger" Arzt, sondern AIP'ler. Folglich war er sehr unerfahren. Das wusste die junge Frau aber nicht und so vertraute sie ihm. Dem AIP'ler unterliefen in den nächsten Stunden viele schwerwiegende Fehler: dringend erforderliche Untersuchungen wurden nicht vorgenommen, die immer weiter abfallende Herzfrequenz des Babys wurde von ihm nicht beachtet, auch sah er keine Veranlassung einen anderen Arzt zu informieren, oder einen Kaiserschnitt in Erwägung zu ziehen. Dem Baby ging es immer schlechter, es erlitt einen schweren Sauerstoffmangel (37 Minuten) und starb im Bauch seiner Mama.



Nachdem die junge Frau es endlich geschafft hatte einen kleinen Jungen auf die Welt zu bringen, hat der AIP'ler 20 Minuten versucht das tote Baby zu reanimieren. Der kleine Junge wurde intubiert und der in der Zwischenzeit eingetroffene Kindernotarzt führte weitere Reanimationsmaßnahmen durch und brachte den kleinen Jungen in ein Kinderkrankenhaus. Das junge Paar war sehr traurig und wusste gar nicht warum das alles passiert war und wie es ihrem Baby ging.



Susanne, 28 Jahre, wieder schwanger, 15. Woche