schön und gut aber ich müßte mein leben aufgeben.ich mache mich doch nicht zur marionette.anita
schön und gut aber ich müßte mein leben aufgeben.ich mache mich doch nicht zur marionette.anita
Zitat: "schön und gut aber ich müßte mein leben aufgeben.ich mache mich doch nicht zur marionette"
Sobald du ein Kind bekommst, MUSST du dein Leben, in der bisher gelebten Form aufgeben. Nichts ist mehr wie vorher. Dein Kind nimmt keine Rücksicht darauf, ob es dir gerade passt das es Hunger hat, es hat einfach das Bedürfnis und will es gestillt haben. Es wird sich nicht dafür interessieren, ob du nun dein Essen noch warm essen wolltest, es aber doch gerade die Hose voll hat und gewickelt werden will. Ihm wird es genauso egal sein, ob du noch müde bist, wenn es schon putzmunter Beschäftigung braucht, wie das es einfach Aufmerksamkeit braucht, wenn du lieber deine Ruhe hättest. Es weiß es einfach nicht besser. Wenn du meinst, du würdest dich durch die Bedürfnisbefriedigung deines Kindes zur Marionette machen, frage ich mich ernsthaft warum du überhaupt schwanger wurdest! Dir sollte doch klar gewesen sein, das zumindest für die ersten Jahr dein Leben komplett auf den Kopf gestellt wird!? Nichts ist mehr wie früher. Nur ein Beispiel meinerseits, weils hier ja immer wieder angesprochen wurde, zum Thema Sexualleben - weißt du wie oft mein Sohn uns schon dabei unterbrochen hat!? Klar hätte ich in dem Moment lieber etwas von meinem Mann gehabt, aber mein Sohn geht vor. Andres Beispiel, wie oft hab ich in den 7 Monaten bis heute mein Essen kalt gegessen, weil mein Sohn Hunger, Durst, eine volle Windel oder einfach nur das Bedürfnis nach Zuwendung hatte... Ist einfach so, wenn man ein Kind hat muss man die eigenen Bedürfnisse einfach erstmal zurückstellen. Wer dazu nicht bereit ist, sollte keine Kinder bekommen. Kinder sind keine kleinen Erwachsenen, sie können und müssen nicht funktionieren. Und genau weil sie so vieles früher oder später noch verstehen MÜSSEN, sollte man sie nicht schon von Klein auf unnötig drillen. Ich persönlich mache mich gerne, wie du es nennst, zur Marionette meines Sohnes. Ich würde für kein Geld der Welt mein altes Leben zurück haben wollen. Er ist nun mein Leben, meine Nr. 1 - ich komm erst gaaaanz zum Schluss.
Meine Tochter ist nun 4 Jahre und schlief nicht einmal bei uns im Bett, ausser wenn sie richtig krank war. ihr fehlt es an nichts. Sie hat ein schönes bett und da mag sie und darin schläft sie sehr gerne. Wir haben da nichts einreissen lassen und so groß ist unser Bett nicht. Sex haben wir oft, ich würde auch niemals mit meinem Mann schlafen, wenn sie daneben liegt. Das ist pfui.
Wie süß - "das ist pfui"... Aber passt irgendwie zu dem Forums-IQ...
Sag mal, habt ihr alle ein 1-Zimmer-Apartment??! Wir müssen nicht in unserem Bett Sex haben, erstens ist es auf die Dauer nicht gerade spannend und zweitens hab ich inklusive Bad und Küche noch 6 weitere Zimmer, da muss ich nicht im Schlafzimmer neben meinem Kind liegen...
Das es deinem Kind an nichts fehlt, glaub ich dir gerne.
Aber auch hier ist es einfach so - der Mensch ist ein Gewohnheitstier und gewöhnt sich an ALLES. Aber ob ein Kind das unbedingt MUSS, stell ich in Frage!
Für mich wärs so nichts... Aber wenn ihr damit zufrieden seit... Kann ja jeder halten wie er will!
Anita - hast du jemals irgendetwas mit einem Baby zu tun gehabt? Wirkt jedenfalls nicht so, als hättest du eine Vorstellung davon, was es heißt Mutter zu sein. Aber egal, das ist nicht schlimm, dein Baby wird dich schon aufklären. Man kann dir nur wünschen, dass du schnell genug dein Denken ändern kannst und dein Kind nicht als Balastexistenz ansiehst, sondern als dein Kind und spätestens dann wirst du verstehen, warum wir der Meinung sind, dass man einem Baby nie genug Nähe geben kann. Zudem kommt die grenzenlose Geduld auf, die du deinem Kind entgegenbringen solltest.
Ich war nur zwei Mal genervt von ihr und das liegt lange zurück. Warum? Ich habe mir klar gemacht, dass sie das Baby und ich die Erwachsene bin. Ich bin dazu verpflichtet, ihre Bedürfnisse zu erfüllen. Sie wird es in ihrem Leben schwer genug haben. Die Zukunft meiner Tochter sieht nicht sehr rosig aus. Die Umwelt ist zu nichte, das Öl ist leer und die erneuerbaren Energien teuer. Zudem verdienen die Menschen immer schlechter und die Lebenserhaltungskosten steigen ins unermessliche. Wir spüren die Anfänge und wenn sie mal erwachsen ist, wird sie es schwer genug haben. Ich schäme mich etwas, in diese Welt ein Kind gesetzt zu haben, deshalb muss ich ihr unbedingt, Koste es was es wolle, ihr eine schöne Kindheit ermöglichen. Ich habe das Prinzipdenken abgelegt. Sie ist das Baby, sie möchte etwas, sie bekommt es. Sie ist viel zu klein um etwas nicht zu dürfen. Ich seh es zwar nicht so gern, wenn sie die Konsolen aus dem Fernsehtisch holt, aber es ist doch meine Schuld, ich könnte sie wegräumen. Das tue ich nicht, also darf sies. Und so sehe ich das mit allem. Alles was sie nicht dürfen wird, ist, blindlinks über die Straße rennen, auf den Gleisen spielen, morgens grundlos daheim bleiben und ungewaschen aus dem Haus gehen. Ja, mit meinen Kippen und dem Feuer wird auch nicht gespielt. Aber ich sehe keinen Sinn darin, ihr Leben aus Zwängen und Verboten bestehen zu lassen.
Ich will nur, dass sie glücklich wird und dafür tue ich was nötig ist und sie bekommt, wonach ihr ist, sofern es in meiner Macht steht. Sie darf das und nein, ich verwöhne mein Kind nicht, ich ermögliche ihr ein ausgeglichenes Befinden ohne unerfüllte Bedürfnisse. So einfach ist das. Und wenn mal was nicht geht, wird sie es verstehen, weil es ihr sonst an nichts fehlt.
Und ich meine immer noch nicht die materiellen Güter.
Übrigens plane ich, ihr zu ihrem dritten Geburtstag ein Kinderzimmer zu schenken. Mit Bett. Und ganz klassisch im Prinzessinnenstil - naja wenn sie drauf steht.
Sie kam heute Nacht angekuschelt. Im Halbschlaf kam sie angekrabbelt, fiel auf meiner Schulter um und schlief weiter. Das war so süß *-*
naja so wird das bei mir nicht,ich gehe nach 3 monaten wieder arbeiten da kann ich kein kind im bett brauchen und auch wenn man die in ihr eigenes bett legt fehlt denen gar nichts.was hat das mit zwang zu tun?und wieso muß die nähe unbedingt von der mutter kommen?anita
Weil die Mutter einfach die Mutter ist. Die kann auch der Vater nicht ersetzen... Das Kind ist in deinem Bauch gewachsen, hat deinen Herzschlag hören können - das ist immer ein ganz besonderes Verhältnis, anders als zu anderen Menschen. Mein Sohn liebt seinen Vater, aber wenns ihm schlecht geht, er Bauchschmerzen hat oder sonst was, dann will er nur zu mir.
Meine Mutter ging auch wieder arbeiten als ich 6 Wochen alt war. Sie wollte mich gerade deshalb in ihrem Bett bei sich haben, weil es die einzige Zeit war, die sie mit mir verbringen konnte. Wenn sie das Haus verlassen hat, hab ich noch geschlafen, und bis sie wieder kam, schon wieder. Sie hatte nur nachts etwas von mir. Selbst heute noch -und ich bin 26 - bedauert sie, das sie damals nicht zuhause geblieben ist. Ihr blieb nichts anderes übrig, sie musste arbeiten für das Haus, aber trotzdem...
Das kommt alles erst später - ich hoffe für euch, du bereust den Schritt sobald wieder arbeiten gegangen zu sein und dein Kind nicht wenigstens nachts bei dir gehabt zu haben nicht irgendwann!
ja ja nur die mutter ist gut klar...komisch diese märchen gibt es nur in deutschland.ich gehe arbeiten weil ich es so will.weil ich selbstständig bleiben will.ich werde mein kind mit sicherheit genügend bei mir haben aber ich schaffe mir doch keinen siamesischen zwilling an.eine oma oder mein mann ist genauso gut für das kind.wer es auf dem arm hat wird ihm im endeffekt egal sein glaube ich.anita
ihr habt gesagt so ein kleines kind hat keinen willen also ist egal wers am arm hat ich arbeite ja nur 6 stunden das ist ja nicht lange.anita
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