aber ein kind braucht doch nicht ständig nähe oder?man verwöhnt die doch damit sagt meine mutter.anita
aber ein kind braucht doch nicht ständig nähe oder?man verwöhnt die doch damit sagt meine mutter.anita
Hmm ok ich geb zu mit dem plötzl. Kindstod habe ich mich noch nicht so befasst, habe ja auch NOCH kein Kind.
Ja ich mein das muss man üben, Kinder alleine schlafen zu lassen. Kenne da sehr gute Methoden. Denn ich denke um so älter das Kind wird, umso schwere wird es, das Kind ans alleine schlafen zu gewöhnen. Wenn du das Kind auch schlafend in sein Bettchen legst, und es nachts dann mal aufwacht, ist doch klar das sie nicht weiß wo sie ist. Weil sie ja in deinen Armen eingeschlafen ist.
Und ich denke dein Freund und du haben auch Bedürfnisse, und ich denke er muss schon genug wegstecken bzw. mitmachen positives und negatives :-)
Also zugegebenermaßen, ja wir haben Beziehungsprobleme, aber das liegt nicht daran, dass mein Kind mit in meinem Bett schläft. Zurückstecken müssen wir, wie jedes andere Elternpaar auch. Um es mal auf den Punkt zu treffen: Vor der Geburt konnt ich mit ihm schlafen, wann ich wollte nun muss ich eben schaun, dass das passiert, wenn sie im Bett liegt. Wir haben keine Einschränkungen, ich habe ne große Couch und ein Wohnzimmer in das wir uns Abends zurück ziehen. Ein Kinderzimmer hat sie ohnehin noch nicht. Was heißt, er muss schon genug zurück stecken? Er hat sich das so ausgesucht, er hat mich kennengelernt, da war ich schwanger - das war doch klar, dass ich ein Kind bekommen werde. Und er sieht das auch ein. Hätte er das so nicht gewollt, hätte er sich auch nicht auf mich einlassen müssen. Das ist nicht mein Problem und das hat er auch eingesehen. Das war tatsächlich mal ein Streitthema, weil er sich vernachlässigt fühlte, da war Amelie drei Monate alt. Was sollte ich machen? Sie in die Ecke setzen 'So, jetzt ist Christian an der Reihe und du musst warten.'? Ne, ne, das war überhaupt nicht streitenswert. So wie größere Geschwister einstecken müssen, wenn ein neues Baby da ist, so muss er auch zurückstecken, immerhin ist er der Erwachsene und sie das Kind.
Das Problem ist nicht, dass sie in meinem Bett schläft lol Außerdem glaube ich nicht, dass sie mit 15 noch in meinem Bett schlafen will. Ja es gibt so Fälle, aber die sind eher zu einem Therapeuten zu schicken, als den Eltern vorzuwerfen, dass sie das Baby in ihrem Bett schlafen haben lassen. Ich glaube, dass spätestens mit zwei, drei Jahren Zappe ist und das Kind ins eigene Bett will. Gerade wenn es im Kindergarten heißt 'Was du schläfst noch bei Mama?'. Kinder werden, je mehr sie auf ihre Eltern zählen können, auch umso schneller selbstständig und zwar wirklich ohne Rückfälle. Jemand der gezwungen wird, der findet oft auch später an Selbstständigkeit oder wenig tolles. Je nach Methode, kann allein das ins Bett zwingen schwerwiegende Schäden haben. Das riskier ich nicht. Für nichts und niemanden, vor allem tu ich mir nicht das Geschrei an, bei dem ich mir dann noch einreden soll, dass es schon okay ist, weil sie in ihrem eigenen Bett schlafen muss.
Und Nicole? Bei mir ging das gut auf. Sie war nur einmal krank und da war ich auch übel erkältet. Sonst hat sie für alles Abwehrstoffe. Mein Freund hatte zeitweise hier mit Norovirus auf der Couch gelegen. Scheinbar hatte ich das schon mal irgendwann gehabt, jedenfalls sind weder sie noch ich davon angegriffen worden. Und bei der Erkältung hat sie nur einen knappen Schnupfen gehabt, die, die fiebrig auf der Couch gelegen hat, war ich. Ich hab ihr also schneller meine Abwehrstoffe gegeben, als ich sie überhaupt nutzen konnte... Gieriges Kind. x)
Keksi, das sollten auch keine Zweifel sein. Ich wollt nur damit sagen, das Flaschenkinder nicht unbedingt kränkere Kinder sind... Ich hab mich bewusst dagegen entschieden, aber nicht so ganz ohne schlechtes Gewissen. Als er zwei Wochen alt war, hatte ich dann Milch. Ich hab probiert ob er sich noch will. Aber klar, er wollte nicht mehr. Mittlerweile mag er gar keine Milch mehr, maximal eine Flasche am Tag. Umso mehr wundert es mich, das deine noch so brav trinkt... Aber ist ja schön! =)
Um nochmal auf das Familienbett zurück zu kommen. Ich und meine beiden Brüder haben auch im Bett unserer Eltern geschlafen. Und schlafen jetzt auch in unseren eigenen Betten ;-) Was ich damit sagen will ist, das jedes Kind früher oder später in sein eigenes Bett will. Ich möchte auch nicht, das mein Sohn noch in meinem Bett schläft, wenn er mal in die Schule geht. Spätestens wenn einmal sein Geschwisterchen unterwegs sein wird, werden wir ihn vorsichtig an sein Bett und dann auch an sein Zimmer gewöhnen. Aber noch ist er ein Baby und wir geniessen es alle, soviel Zeit wie nur möglich miteinander zu verbringen.
Sicher braucht er nicht dauernd Nähe, aber die hat er ja am Tag auch nicht. Er spielt so oft brav allein auf seiner Krabbeldecke, während ich meine Sachen im Haushalt erledigen kann. Er hat gemerkt, nicht dauernd auf meinem Arm sitzen zu müssen, er kommt nicht zu kurz. Ich kann mich nicht erinnern das er mal ohne Grund geweint hätte, also so aus Langeweile oder mangelnder Aufmerksamkeit. Macht er nicht, braucht er ja nicht. Er hat genug Mama und Papa... Insofern kann ich Keksdose´s Aussagen nur bestätigen. Die Kinder sind ausgeglichener und zufriedener, und oft viel selbständiger als "abgeschobene" Kinder. (Ihr wisst wie ich es meine)
Und auch die Bedürfnisse als Paar kommen im Normalfall nicht zu kurz. Klar ändert sich etwas, aber nicht weil das Kind bei einem mit im Bett schläft, sondern überhaupt - weil es jetzt da ist. Es geht eben nicht mehr immer und überall. Aber ich behaupte, das weiß man auch schon vorher. Es gibt übrigens mittlerweile immer mehr moderne Papas, die das Familienbett bevorzugen. Schließlich sind es meist die Väter, die aufgrund ihrer Berufstätigkeit die wenigste Zeit mit ihrem Kind verbringen können und so wenigstens nachts in seiner Nähe sein können...
Hallo,
also ich halte es für schlecht, wenn die Kinder nicht von Anfang an lernen alleine zu schlafen und auch einzuschlafen. Da entsteht eine ungesunde Abhängigkeit. Und es ist bewiesen, dass es gerade bei Säuglingen zur sogenannten Überdeckung und Überhitzung kommen kann. Im Elternschlafzimmer ja, aber nicht im Bett die Kinder schlafen lassen. Wozu soll das auch gut sein? Also und was hat das Sexualleben davon? Positiv ist es mit Sicherheit nicht.
Na zum Glück kann das jeder halten wie er will...
Ich seh da kein Problem, mit dem Alleine schlafen und einschlafen, muss mein Sohn tagsüber auch. Da leg ich mich auch nicht mit ihm hin. Nachts ist das Einschlafen auf meinem Bauch wie ein Ritual, er weiß wir gehen ins Bett zum schlafen. Keine 5 Minuten später schläft er friedlich. Aber er muss auch nicht auf meinem Bauch einschlafen. Aber er hat die Sicherheit, er könnte, Mama ist da... Gerade jetzt wo es so warm ist, will er sich öfters lieber gleich ins Bett legen, und da dauerts auch nicht länger mit dem Einschlafen...
Was die Überhitzung oder Überdeckung betrifft, besteht bei uns z.B. auch kein Grund zur Sorge. Benjamin schläft ohne Decke mit einem Pucksack (Schlafsack bis zum Bauch) bzw. jetzt im Sommer nur im Schlafanzug und einer kleinen dünnen "Spuckwindel" zugedeckt. Unser Bett ist 1,80m breit, ich schlaf direkt in der Mitte (wo ich schon vorher ausschliesslich geschlafen habe...), mein Mann rechts von mir, der Kleine links. Ihm bleiben ca. 60 cm (wenn nicht sogar 70) freier Platz. Da ist keine Decke, kein Kissen, nichts. Nur er und sein Bettgitter. Größer sind Babybetten auch nicht... Abgesehen davon, das ich ihn sowieso nicht reinlegen würde, ist unser Schlafzimmer der kleinste Raum der ganzen Whg, so das nicht mal ein Kinderbett reinpassen würde, nicht mal wenn wir wollten...
Das was du Abhängigkeit nennst, nenn ich Vertrauen. Mein Sohn ist weder abhängig von mir noch von meinem Mann. Er bleibt problemlos bei ihm bekannten Personen wie Opa oder Onkel usw. Er weiß seine Mama kommt immer wieder und da er "genug" von mir hat, bekommt er auch keine Panik.
Ich persönlich finde es extrem förderlich für die Eltern-Kind-Bindung und umgekehrt. Es mindert Verlustängste und schafft Vertrauen und Sicherheit. Gründe genug, für mich jedenfalls...
Und was das Sexualleben betrifft - dazu braucht man kein Bett. Andre Orte schaffen Abwechslung. Und wenn ich Sex in meinem Bett haben will, dann kann ich das auch mal nachmittags am Wochenende tun, wenn der Kleine in seiner Wiege seinen Mittagsschlaf hält... Ist nix negatives dran, an eine bisschen Abwechslung... Oder?!
Ungesunde Abhängigkeit? Ja verdammt, meine Tochter ist acht Monate alt, die ist ziemlich abhängig von mir, aber bestimmt nicht, weil sie in meinem Bett schläft, sondern, weil, wie ich bereits erwähnte, sie acht Monate alt ist.
Sie kann sich weder ihr eigenes Essen machen, noch ihre Wäsche waschen, geschweige denn vom Geld verdienen und Spielsachen wegräumen. Sie ist wirklich abhängig von mir, aber das hat wenig mit meinem Bett zu tun.
Sie schläft tagsüber auch allein - ja auch in meinem Bett, aber da kann ich mich einfach zu ihr kuscheln und warten bis sie knackt. Das dauert meist nur zehn Minuten, aber die kann sie haben.
Ich muss ganz ehrlich sagen, das Kinderbett finde ich zum kotzen. Ich habs ein paar mal versucht, einen Monat lang klappte es super. Dann wollte sie wieder nicht darin bleiben. Ich hab Probleme mit dem Rücken, wollte aber versuchen konsequent zu bleiben. Sie aber wollte nur mit mir kuscheln. Also beugte ich mich zu ihr, bis mir der Rücken so schmerzte, dass ich sie wieder in mein Bett geholt habe. Das Kinderbett ist nicht nur total überflüssig, es ist auch noch total unpraktisch.
Zum Thema Überhitzung. Ein paar Antworten über dieser habe ich bereits erklärt, wie der plötzliche Kindstod funktioniert. Ich weiß das, weil es in unserer Familie letztes Jahr eine Reihe mysteriös zeitlich abgestimmter Todesfälle gab und ich schon Panik bekam, dass es sie als nächstes erwischen könnte. Also habe ich mich darüber informiert. Die Überhitzung oder auch den Hitzestau soll man vermeiden, damit das Kind nicht so tief einschläft, hat aber im Elternbett nicht viel zu heißen, da das Kind da ohnehin schon nicht besonders tief einschlafen kann, da die Eltern mitatmen. Aber ausprobieren würd ichs nicht. Ab und an schmeiß ich ihr meine Decke über die Füße, falls es im Schlafzimmer kalt ist. Aber sonst hat sie meist einen Schlafanzug an und sonst nichts. Sobald ich dann ins Bett komm gehört die Decke sowieso mir. x) Aber wir kennen das ja selbst, wir schlafen wesentlich besser, wenn wir warm eingekuschelt sind. Bei den Babys ist das dasselbe. Die lullen sich dann halt auch mal gern, so hart es jetzt auch klingen mag, in den Erstickungstod.
Das Risiko, dass das Kind im Elternbett am plötzlichen Kindstod stirbt ist aber im Gesamten geringer, weil die Eltern da sind.
Leider hab ich den Link der Seite nicht mehr, wo ich das alles erfahren habe, aber ich werd meine Mom mal fragen ob sie noch weiß, wo das war. Sie hat mir den Link besorgt, weil ich langsam Paranoia bekommen habe.
Übrigens glaube ich auch, dass die ungesunde Abhängigkeit im Endeffekt ein rundum zufriedenes Kind schafft, insofern, kann sie ruhig noch ein Weilchen abhängig sein. Ich glaube sowieso nicht, dass sie mit drei Jahren ihr eigenes Geld verdient. Aber eins glaube ich sehr wohl, sie wird garantiert mit drei Jahren in ihrem Bett schlafen und das total ohne Zwang und Schreierei.
Ach wusstet ihr, dass Kinder, die in ihrem Bett schlafen müssen, ihr Bett oft unbewusst als etwas negatives abstempeln und genau diese Kinder es häufiger sind, die Angst vor Monstern unterm Bett haben usw.? Genauso wie die Kinder, die zur Strafe ins Bett müssen.
Ich möchte einfach, dass sie ihr Bett als etwas positives im Kopf behält. Deshalb schenk ichs ihr zum Geburtstag so symbolisch oder so. Ich möchte, dass sie spielersich lernen kann. Ich habe mich kürzlich schon mit einer Frau streiten müssen, die dann meinte 'NIEMALS SPIELERISCH!! Die wollen das dann immer.' Na und? Dann wollen sies halt immer. Es ist doch besser, als wenn ich sie anschreie, oder nicht?
Doch, Keksi. Es ist besser! Die Kinder müssen noch früh genug erwachsen werden, solange sie so klein sind, dürfen und sollen sie noch abhängig sein.
Nur als Beispiel: Die Tochter einer Freundin schlief auch mit in Mamas Bett. Mit etwas über zwei Jahren bekam sie ein Hochbett, mit Rutsche und Vorhang unten usw. Da war sie stolz wie Bolle. MEIN BETT! Und ein paar Tage später hat sie zu ihrer Mutter gesagt - "Schlaf in meinem Bett. Alleine." Und tatsächlich, sie schlief fast die ganze Nacht allein in ihrem Bett, und die Nächte danach auch. Mittlerweile ist sie 3 und kommt nur noch gelegentlich zu ihrer Mutter kuscheln, dann wenn sie halt das Bedürfnis hat... Meistens sind diese Kuschelanfälle ein Zeichen für Krankheiten im Anflug, oder Streitsituationen im Kindergarten.
Ich hab aufgehört auf das Geschwätz der Leute zu hören. Meist ist es (komischerweise) sowieso die ältere Generation, die es nicht gutheißt. Meine Schwiegermutter (70) ist ein Beispiel. "Aber du hast doch so ein schönes Bett, Benjamin - und du DARFST nicht drin schlafen" oder "stimmts Benjamin, du brauchst die Mama doch nicht mehr..." Haaalloho - der Kleine ist 7 Monate. Was braucht der sonst, außer seine Mutter??? Mich interessiert es nicht mehr. Ich habs satt mir dauernd einreden zu lassen, ich mache alles falsch, nur weil ich es anders mache. "Wie du spielst mit dem?! Was muss denn der schon spielen? Leg ihn in sein Zimmer ins Bett, der gewöhnt sich schon dran das er tagsüber nicht mehr beschäftigt wird! Du MUSST doch deinen Haushalt machen" Seit dem Satz hab ich auf Durchzug gestellt. Denn seit diesem Satz weiss ich auch warum mein Mann eine Lese- und Rechtschreibschwäche hat, sich schämt mir etwas zu schreiben oder dem Kleinen vorzulesen. Kein Wunder. Die hat sich nie um ihn geschert. Und wenn ich mir seine Geschwister anschau - die waren zwar in der Schule besser, sind ansonsten aber emotionale Krüppel. Weil man sie am Tag sich selbst überlassen hat und Nachts nur abgeschoben... SO soll mein Kind nicht werden! Niemals!
ich möchte nicht mit meinem kind in einem bett schlafen und glaube auch nicht dass das so viel schaden anrichtet.dem kind wird halt nicht nach dem willen gegangen das lernt es früher oder später eh noch.anita
Der Willen eines Neugeborenen ist noch nicht ausgebildet, ein Baby hat nur ein Bedürfnis und die Natur hat vorgesehen, dass die Mutter dieses Bedürfnis stillt. Tut sie das, entsteht ein Urvertrauen, dass die Basis für das spätere Selbstbewusstsein des Kindes bilden soll. Das Urvertrauen legt fest, dass Mama das Kind immer rettet, um es mal vereinfacht auszudrücken. Das heißt, das Kind ist wichtig. Das Kind ist wichtig für Mama, das Kind bedeutet Mama etwas, Mama kümmert sich immer um die Bedürfnisse des Kindes - das Kind lernt sich und seiner Mutter zu vertrauen. Das ist das Urvertrauen und das ist alles worum es im ersten Lebensjahr geht.
Unter dem Krabbeln, Laufen und Sprechen lernen, vergessen viele Leute die emotionale Ebene des Kindes. Viele Jugendliche heutzutage haben Selbstbewusstseinsstörungen, die sie versuchen mit Gewalt, Drogen und materiellen Gütern zu kompensieren. Das ist keine in den Raum gestellte These, das ist Tatsache. Ich bin gerade aus der Pubertät raus und wohne in einer Stadt, in der es mir extremer vorkommt, als in anderen.
Damals, als wir noch im Laufstall hockten, wusste man das alles nicht, gerade deshalb und weil alte Leute so furchtbar stur sind, hören wir immer wieder Sätze wie 'Das Kind muss allein lernen zu schlafen.', 'Das Kind muss doch endlich mal was richtiges Essen, immer nur diese Milch, davon bekommt man keine Zähne.', 'Du musst das Kind auch mal schreien lassen, sonst lernt es sofort, dass es mit dir machen kann was es möchte!' Heutzutage weiß man aber, dass das alles Irrtümer und Ammenmärchen sind. Ein Baby lernt niemals, egal wie sehr es 'verwöhnt' wird, wie es die Mutter ausnutzen kann, da das Baby nur sein Bedürfnis wahrnimmt und nichts darüber hinaus. Ein Baby ist nicht in der Lage über den Tellerrand zu sehen und sich auszumalen, was wäre, wenn es die Situation dramatisieren würde.
Wer ernsthaft immer noch der Annahme ist, dass ein Baby berechnend seiner Mutter gegenüber ist, sollte sich noch einmal eindringlichst über den neuen Stand der Pädagogik informieren. Denn es ist wirklich unmöglich ein Baby zu verwöhnen. Das kann leider überhaupt garnicht so weit denken. Es ist wirklich hirnrissig, zu sagen, dass es zwar nicht sprechen, laufen und selbstständig essen kann, aber ganz bestimmt genau weiß, wie es die Mama durch den Kakao ziehen kann.
Ein Baby hat von der Natur ein Organ in die Wiege gelegt bekommt, dass die Mutter nur mit Eigendressur überhören kann. Die Natur bezweckte allerdings nicht, das die Mutter es überhört.
Ich habe kürzlich etwas interessantes gelesen. Es hieß, dass von allen Säugetieren, dass menschliche Baby das unfertigste und wenigst lebensfähige Neugeborene ist. Es müsste eigentlich mindestens noch weitere sechs Monate im Mutterleib sein um dem nächst schlechtestem Entwicklungsstand überhaupt nahe zu kommen und selbst dann kann es nicht essen, krabbeln, laufen oder sich gar verständlich machen.
Ich finde es einfach bekloppt zu sagen, dass ein Baby schon allein klar kommt. Das kann doch nichts, ist es da nicht normal, das möglichste dafür zu tun, damit es ihm gut geht? Wir würden auch nicht allein schlafen wollen, wenn wir so klein wären und nicht mal allein aufs Klo kommen, wenns mal dringend wird.
Ich finds schwer egoistisch, ein Kind an sein Bett zu gewöhnen und ich bin froh, dass ich von dem Gedanken los gekommen bin, es wäre nötig ein Kind schreien zu lassen, es in sein Bett zu zwingen und nach Zeitplan zu füttern.
Jetzt wo ich mich auf die Bedürfnisse des Kindes einlasse, ist sie wesentlich schneller zufrieden und ich komme wesentlich besser zurecht. Ich habe wirklich aus meinem Verhalten gelernt und kann es nur jedem empfehlen, anstatt auf seine Schwiegermutter, Oma, Tante und Mama, auf das Kind zu hören. Das vereinfacht vieles.
Ich habe keine Probleme - zumindest nicht mit Dingen, die anderen Müttern jedes Mal Theater bereiten - bei uns läuft alles ganz ruhig ab. Sie zetert nicht und ich bin nicht genervt. Ganz einfach. Zufriedenheit für alle. ^-^
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