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Vitalstoffe sind essentiell für das Funktionieren des Organismus

Vitamine:   

Vitamine liefern keine Energie, sind jedoch für den reibungslosen Ablauf des Stoffwechsels unentbehrlich. Gerade im ausgehenden 20. Jahrhundert erkannte man, dass Vitamine, in ausreichender Dosierung eingenommen, zu einer erheblichen Reduktion von Herz-Kreislauferkrankungen und zu einer deutlichen Verminderung von Krebserkrankungen führen. Sie haben eine deutlich antioxidative Wirkung, d.h. sie reduzieren die freien Radikale.

So wichtig das regelmäßige Essen von Obst oder Gemüse ist(5x über den Tag verteilt!), so wenig können wir uns bedingt durch Transport, Lagerung und Verarbeitung darauf verlassen, dass wir hiermit genügend Vitamine zu uns nehmen. In den meisten Fällen ist eine Ergänzung im Sinne der orthomolekularen Medizin notwendig.

Mineralien:

Die Mineralien spielen eine wichtige Rolle bei sämtlichen Lebensvorgängen. Sie sind bedeutsam für die Regulation des Wasserhaushaltes und der enzymatischen Prozesse.

Nahrungsquellen sind mehrere Getreidearten und Obst. Bei Mangelzuständen, die gegebenenfalls vom Arzt laborchemisch nachgewiesen werden sollten, ist eine Ergänzung empfehlenswert.

Spurenelemente:

Spurenelemente sind im Gegensatz zu den Mineralien Mikronährstoffe, die nur in kleinsten Mengen (Spuren) zugeführt werden müssen. Eisen ist von großer Bedeutung im Zellstoffwechsel und bei der Blutbildung. Fluor schützt den Zahnschmelz . Jod ist ein existentieller Bestandteil der Schilddrüsenhormone. Besonders in Bayern, einem Jodmangelgebiet, findet man nicht selten Symptome, die auf ein Defizit an Jod zurückzuführen sind. Vorallem Seefische sind reich an Iod, empfehlenswert ist auch die Verwendung von jodiertem Speisesalz.

Nahrungsergänzungsstoffe haben ihren Siegeszug in den Vereinigten Staaten begonnen und auch nun in Europa viele Anhänger gefunden. Trotzdem ist davor zu warnen, ohne ärztlichen Rat mehr oder minder ungezielt zu diesen auch in Supermärkten angebotenen Substanzen zu greifen. Mit einer Blutanalyse kann der individuelle Bedarf analysiert werden.

Erstaunliche Erfolge lassen sich erzielen bei einer Vielzahl von Befindlichkeitsstörungen, bei einem erhöhtem Bedarf zur Vorbeugung (erhöhtes Tumorrisiko) und bei schon bestehenden Erkrankungen erzielen.

Exemplarisch seien einige herausgegriffen:

  • Leichtere Formen der Depression
  • Chronische Entzündungen
  • Sexualstörungen
  • Gelenkbeschwerden
  • Arthrose
  • Übergewicht
  • Chronische Müdigkeit
  • Infektanfälligkeit

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