Die Brust kann durch das Einsetzen eines Kunststoffkissens(Implantat) vergrößert werden. Gute und dauerhafte Ergebnisse erzielen Implantate, die Silikongel, Kochsalzlösung, Sojaöl oder Kolloidlösung enthalten. Ein Aufbau mit körpereigenem Gewebe stellt einen sehr viel größeren und belastenderen Eingriff dar. Hierzu ist Voraussetzung, daß ein gewisser Gewebeüberschuß vorliegt. Im Bereich der Entnahmestelle entstehen zusätzliche Narben. Der Vorteil dieser aufwendigen Operationist jedoch, daß das körpereigene Gewebe sich dem Alterungsprozeß und Gewichtsschwankungen anpaßt.
Wie wird die Operation durchgeführt?
Die Operation erfolgt in Allgemeinnarkose. Über Einzelheiten und Risiken des Betäubungsverfahrens klärt Sie der/die Anästhesist/in gesondert auf.
Über einen möglichst kleinen Hautschnitt in der Achselhöhle,am Rand des Warzenhofes oder in der Umschlagfalte der Brust schafft der Arzt einen Zugang (Abb. 1). Vor oder hinter dem Brustmuskel legt er eine „Tasche“an, in die er dann das Implantat einsetzt (Abb. 3b, c). Liegt eine Erschlaffung der Brust vor, ist oft zusätzlich eine Straffungsoperation erforderlich. Hierzu sind weitere Schnitte notwendig, um den Hautmantel vor dem Einsetzen des Kunststoffkissens zu verkleinern und die Brustwarzen wieder in die richtige Lage zu bringen(Abb. 2). Die zusätzlichen Schnitte hinterlassen oftsichtbare Narben.