Kosmetika werden verwendet, um den Körper zu reinigen, ihn zu verschönern,seine Attraktivität zu steigern, den Eindruck und das Erscheinungsbild zu ändern.
Kosmetische Prudukte umfassen Hautcremes, Lotionen, Parfüm , Lippenstifte, Nagellack, Augen-und Gesichtsmakeup , Permanentmakeup,Haarfärbemittel, Zahnpasta und Deodorant.
Inhaltsstoffe
Duftstoffe und Konservierungsmittel sind die Hauptinhaltstoffe bei den Kosmetika und sie sind die häufigste Ursache für Haut- probleme. Mehr als 5000 verschiedene Arten werden in den Produkten benützt. Aufdrucke wie " ohne Verwendung von Duftstoffen" bedeutet , daß keine parfümierten Inhalte benutzt wurden. Konservierungsmittel bestehen zum Beispiel aus Parabenen, Imidazol, Formaldehyd und Hydantoin.
Sicherheitshinweise
In den meisten Fällen bestehen keine Sicherheitsprobleme bei Kosmetika, dennoch können manchmal Probleme auftreten. Die häufigste Verletzung mit Kosmetika kommt mit dem Mascarastift zustande, d.h. beim Auftragen der sehr intensiven Wimperntusche. Infektionen des Auges können die Folge sein, wenn die Verletzung unbehandelt bleibt. Hier würde dann auch ein Ulcus (Krater) der Hornhaut entstehen, was sogar zur Erblindung führen könnte. Um keine Risiken einzugehen, sollte man sehr konzentriert sein auf diese Prozedur und niemals nebenbei also im Auto, Zug oder Flugzeug die Mascara auftragen wollen.Das Makeup mit anderen gemeinsam zu nützen kann ebenfalls zu unangenehmen Hautproblemen führen- ausgelöst durch bakterielle Besiedelung. Deshalb ist es auch ratsam vor Auftragen des Makeups die Hände zu waschen. Schlafen mit Augenmakeup ist ebenso problematisch. Wenn Mascara während des Schlafes in das Auge kommt, entstehen oft Entzündungen des Bindehaut oder Hornhautverletzungen. Um sicher zu gehen, sollte man vor dem Schlafengehen unbedingt das Makeup entfernen. Kosmetische Produkte, die in sogenannten Aerosolen verstäubt werden, können ebenfalls gefährlich sein besonders in der Nähe von Hitze und offenem Feuer. Dies gilt natürlich auch für das Rauchen.
Cosmeceuticals
Cosmeceuticals sind Produkte, die sowohl Kosmetika wie auch medikamentenähnliche Wirkstoffe enthalten. Also zusätzlich zu pflegenden Substanzen noch Phytosoya, welches die Faltentiefe verringert. Weiters Beispiel ist die Zahnpasta mit Fluoriden.
Kosmetika und Akne
Manche Kosmetika können Akne auslösen. Es ist also wichtig Kosmetika zu wählen, die die Poren der Haut nicht verschließen.
Haarfärbemittel
Die Entscheidung, die Haare zu färben fällt nicht leicht, da manche Studien Verbindung zu speziellen Krebsarten aufgezeigt haben, andere medizinische Arbeiten hier jedoch keinen Zusammenhang sehen. So raten Experten, über den Verlauf weniger Haarfärbe,ittel zu nützen und erst mit dem Färben zu beginnen, wenn die Haare grau werden. Die Dosis wird so im Verlauf des lebens deutlich reduziert.
Gerade bezüglich der Schwangerschaft werden Fragen bezüglich der Sicherheit gestellt. Man weiß noch nicht sehr viel zu diesem Problem. Es ist aber sehr wahrscheinlich, daß nach dem Auftragen des Färbemittels nur sehr geringe Mengen in den Körper aufgenommen werden. In den wenigen bisher vorliegenden Studien an Mensch und Tier wurden keine Veränderungen beim dem sich entwickelten Baby beobachtet.
Tattoos
Folgende Risiken sind zu beachten. Tattoonadeln können Krankheiten wie Hepatitis C und HIV übertragen. Es ist also sicherzustellen, daß die Nadeln vor Gebrauch sterilisiert sind. Besser ist es , wenn Einmalnadeln verwendet werden. Tattoos sind sehr schwer zu entfernen. Bleibende Veränderungen der Hautfarbe können die Folge sein. Tattoos können allergische Reaktionen auslösen. Dies gilt es vor dem Eingriff zu bedenken. Ein Jahr nach dem Einbringen des Tattoos sollten keine Blutspenden dirchgeführt werden.
Fruchtsäure
Kosmetika mit Fruchtsäue(AHA) werden gerne verwendet zur Reduzierung der Faltentiefe, zur Behandlung der sonnengeschädigten Haut und anderen Zeichen der Hautalterung. Die FDA(Food and Drug-Administration-USA) hat folgende Nebenwirkungen aufgelistet:Schwere Rötung, Hautschwellungen, Verbrennung, Blasenbildung, Hautverfärbung.
Das Risiko für Sonnenbrand kann ebenfalls erhöht werden. Deshalb sollten folgende Vorsichtsmaßnahmen eingehalten werden, wenn man Mittel mit AHA's benützt:
Hautschutz mindestens mit Sonnenschutzfaktor 15, nur Produkte kaufen mit weniger als 10 % und einem PH von 3.5 oder mehr. Es ist auch ratsam bei Behandlungsbeginn an einem kleinen Hautareal einen Test mit einer geringen Portion der Creme durchzuführen. Sollte im Behandlungsverlauf Reaktionen auftreten, sofort die Behandlung mit der AHA beendet werden.