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Lifting

Bei den operativen Methoden der Faltenbehandlung ist das Gesichtslifting (Facelift) wohl am bekanntesten. Hier werden mehrere Schnitte in der Haut durchgeführt, die Fett-, Muskel- und Hautschicht werden angehoben und dann gestrafft. Überschüssige, schlaffe Haut, die die Falten entstehen lässt, kann dann „abgeschnitten“ werden.

Der Eingriff erfolgt unter Voll- oder Teilnarkose und wird während eines Klinikaufenthaltes durchgeführt. Beim Facelift kann niemals ein völlig faltenfreies Gesicht das Ziel sein. Vielmehr geht es darum, die Zeichen des Alters möglichst dauerhaft zu korrigieren und so wieder jugendlich und frisch auszusehen.

Wie bei jeder Operation können auch beim Gesichtslifting Komplikationen, zum Beispiel Wundheilungsstörungen oder Nachblutungen, auftreten. Bei einem erfahrenen und gut ausgebildeten ästhetischen Chirurgen sind solche Nebenwirkungen allerdings äußerst selten. Grundsätzlich ist das Gesichtslifting ein Eingriff mit dauerhafter Wirkung, der aber in der Durchführung komplex ist und eine Reihe von Voruntersuchungen und einen Klinikaufenthalt notwendig macht.

Peeling

Die nicht operativen Eingriffe zur Faltenbehandlung unterteilen sich in eine Vielzahl unterschiedlicher Methoden. Die so genannte (Micro-) Dermabrasion, auch als Abschleifen der Haut bezeichnet, ist ein Verfahren, das mittels mikrofeiner Kristalle die geschädigte, obere Hautschicht abträgt. Dadurch wird der Haut signalisiert, dass sie verstärkt neue Zellen bilden soll. Diese frischen Zellen dringen an die Hautoberfläche und verdrängen langsam das alte Zellmaterial. Bereits nach der ersten Behandlung sieht die Haut frischer aus.

Ähnlich funktioniert das chemische Peeling (Abschälen). Die Haut wird hier von trockenen Hautschüppchen befreit, die auf der obersten Hautschicht liegen. Das Entfernen der abgestorbenen Hautzellen regt die Zellerneuerung an, so dass die Haut straffer und widerstandsfähiger wird: Fältchen verschwinden. Für ein chemisches Peeling werden verschiedene Säuren verwendet, zum Beispiel Fruchtsäuren (leichtes Peeling) oder Phenol (Tiefenpeeling). Bereits Kleopatra kannte die Vorzüge von Alpha-Hydroxy-Säure (AHA-Säure) und badete in Milch. Die Frauen des Mittelalters wussten Glykolsäure zu schätzen und rieben sich mit Weintrauben (Weinsäure) die Gesichtshaut ab.

Ein chemisches Peeling kann in unterschiedlichen Stärken durchgeführt werden: vom leichten Peeling im Kosmetikstudio bis hin zum Tiefenpeeling in einer Klinik. Nach einer starken Peeling-Behandlung kann es aufgrund der Verwendung von Säuren zu Hautrötungen bis hin zu Verkrustungen kommen, die unter Umständen erst nach mehreren Wochen abheilen. Experten raten deshalb, die Patienten ausführlich über alternative Behandlungsmöglichkeiten zu informieren, die die Haut weniger angreifen.

 


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