Home
  Gynäkologie
  Verhütung
  Kinderwunsch
  Schwangerschaft & Geburt
  Sexualität
  Alternative Heilverfahren
  Präventionsmedizin
  Reisemedizin
Anti-Aging
  Wellness
  Ernährung
  Beauty
  Körperpflege
  Forum
  Krankheiten
  Suche Frauenarzt

Anti-Aging bedeutet Vorbeugen von Krankheiten

Die so genannte Anti-Aging-Medizin kann man auch als vorbeugende oder präventive Medizin bezeichnen. Begründet wurde sie ca 1996 in America von einigen wenigen Ärzten.

Weltweit sind mehr als 30.000 Ärzte in dieser Disziplin bewandert. In Deutschland haben sich Spezielisten aus praktisch allen Fachrichtungen in der größten Deutschen Anti-Aging Gesellschaft, der GSAAM (German Society of Anti Aging Medicine) zusammengeschlossen.

Vorbeugung von Krankheiten ist der Schlüssel für ein gesundes Leben bis ins höhere Alter. Deshalb werden Sie auf Gynweb in Zukunft laufend neue Tipps bekommen, die Ihnen helfen gesünder zu leben.

Der Einfluss der Ernährung auf Gesundheit und Lebensdauer

Der Begriff Anti-Aging vereint eine Vielzahl von Maßnahmen, die zur Verlängerung des Lebens und zur Steigerung der Lebensqualität im Alter beitragen sollen. Die Ernährung spielt in diesem Zusammenhang eine besondere Rolle, da davon ausgegangen wird, dass eine ausgewogene Ernährung, in Verbindung mit der gezielten Zuführung bestimmter Substanzen, einen starken Anti-Aging-Effekt vorweist.

Der Alterungsprozess des Körpers wird durch mehrere Faktoren maßgeblich bestimmt, wobei der Einfluss der einzelnen Faktoren derzeit noch strittig ist. Zum einen wird die Lebenserwartung stark durch die Genetik bestimmt, und einige wichtige Gene, die über einen frühen Tod oder ein langes Leben entscheiden, konnten bereits identifiziert werden.

Die hormonelle Umstellung des Körpers im Alter ist ein weiterer Faktor, der einen deutlichen Einfluss auf die Alterung und vermutlich auch auf die Entstehung von Krankheiten wie Krebs und Demenz ausübt.

Darüber hinaus wird der Körper täglich durch Umweltgifte, Stress, Strahlung (z. B. von der Sonne) u. a. Faktoren geschädigt – und auch die im Stoffwechsel entstehenden freien Radikale tragen maßgeblich zur Alterung und der Entstehung von Krankheiten bei.

Im Rahmen des Anti-Agings wird nun versucht, anhand von Ernährungsempfehlungen die Risiken und Schädigungen aus den oben genannten Faktoren möglichst effektiv auszugleichen. Hierfür wird z. B. die Einnahme der Vitamine A, C und E empfohlen, da diese die Wirkung der freien Radikalen im Körper positiv beeinflussen und die schädlichen Stoffe schnell neutralisieren können. Eine sehr umstrittene Forderung ist die Beschränkung der täglichen Nahrungs- bzw. Energiezufuhr. Hierdurch soll die Stoffwechselaktivität eingeschränkt werden, was die Bildung von freien Radikalen generell vermindert.

Zwar konnte die Lebenszeit von Labortieren auf diese Art verlängert werden, allerdings ist noch unklar, ob die Ergebnisse auf den Menschen übertragen werden können. Zudem führte diese Ernährungsweise bei den Versuchstieren zur Entstehung von Osteoporose und dem Erlöschen des Sexualtriebs.

An diesem letzten Beispiel wird deutlich, dass sich die Ansichten des Anti-Agings nicht immer mit denen der Schulmedizin decken. Zum überwiegenden Teil entsprechen die Ernährungsvorgaben im Sinne des Anti-Agings jedoch denen anerkannter und weit verbreiteter Ernährungsstile. Zum Beispiel wird generell empfohlen, viel Gemüse, Obst und Fisch zu sich zu nehmen, während z. B. der Fleisch- und Alkoholkonsum stark eingeschränkt werden sollte.

 

Literatur: Verbraucherzentrale NRW: Antiaging- und Wellness-Präparate. 2006; Christoph M. Bamberger: Besser leben - länger leben, Droemer Knaur. 2006, anti-aging-forschung.de

 







Copyright © 1998 - 2009 VitaMe GmbH and their respective owners - All Rights Reserved. - Kontakt | Impressum
Frauenarzt-Index Deutschland: A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z