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TCM

Chakren in der TCM

Chakra ist ein Begriff, der aus der alten indischen Sprache Sanskrit stammt und wörtlich übersetzt Rad oder Kreis bedeutet. Er bezeichnet die im Körper eines Menschen liegenden Energiekanäle durch die fortwährend Energie strömt. Auf die Annahme, dass solche Energiekanäle im Körper liegen stützt sich nicht nur die traditionelle chinesische Medizin, sondern auch Mediziner der Inka, der Schamanen, der Indianer und indische Heiler.

 

Sie alle gehen davon aus, dass die wichtigsten Chakren auf der senkrechten Hauptachse des Körpers verlaufen. In der TCM zählen Gelehrte sieben wichtige Chakren. Insgesamt existieren im menschlichen Körper weit mehr als 70.000 solcher Chakren. Durch sie alle fließt Qi, also Energie.

Das Wurzelchkra ist das am tiefsten sitzende Energiezentrum im Becken und steht für Lebensfreude, Beweglichkeit, Sicherheit und Ausdauer. Wenn der Energiefluss des Wurzelchakra gestört ist wirkt sich das in erster Linie auf die Verdauung, die Gemütslage und Energie aus.

Darüber liegt das Sakralchakra, welches Sexualität, Kreativität und Emotionen verkörpert. Ist der Energiefluss in diesem Chakra gestört zeigt sich das in mangelnder Sexualität, Antriebslosigkeit und Blasenbeschwerden.

Direkt darüber verkörpert das Nabelchakra ein gesundes Selbstbewusstsein und eine ausgebildete Persönlichkeit. Störungen zeigen sich in übersteigertem oder mangelndem Ehrgeiz und Gefühlskälte.

In der Mitte des Brustkorbs liegt das Herzchakra. Es symbolisiert Liebe, Menschlichkeit und Toleranz. Erkrankungen des Kreislaufs, des Herzens und Rheuma sind Anzeichen für einen gestörten Energiefluss im Herzchakra.

Im Kehlchakra liegt die Ausdrucksfähigkeit eines Menschen. Typische Störungsmerkmale sind Schüchternheit und Sprachstörungen.

Bei Konzentrationsstörungen, Kopfschmerzen und Einfallslosigkeit ist der Energiefluss im Stirnchakra gestört. Es verkörpert die Phantasie und Fähigkeit des logischen Denkens.

Das letzte der sieben Chakren ist das Kronenchakra. es liegt als einziges nicht direkt im Körper sondern unmittelbar über dem Mittelpunkt des Kopfes. Gleichzeitig ist es das spirituellste Chakra der TCM Lehren. Es drückt die Fähigkeit zur Spiritualität und Erleuchtung aus und bei einem gestörten Energiefluss fühlt sich der Betroffene ruhelos und hat ein starkes Mangelempfinden.

 

In der TCM wird das Wissen über die Chakren dazu genutzt Krankheiten ursächlich zu heilen. Blockaden im Energiefluss können durch Akupunktur oder Akupressur behandelt werden. Außerdem kommen natürliche Arzneimittel zum Einsatz. Akupunktur hat sich in der langen Geschichte der TCM als wirksames Mittel zur Aufhebung von Blockaden erwiesen.







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